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Katja Ebstein - Die Hälfte seines Lebens Songtext

Kennst du das Grand Hotel unten im Park am See,
öde verlassen und leer.
Aber um Mitternacht kommen die Geister,
da fliegen sie alle hierher.
Die Prominenten vergangener Zeiten,
da stehen sie alle herum,
und sagen: Wie waren wir dumm!

Ja die Hälfte seines Lebens
lebt der Mensch total vergebens,
weil er sich sein Glück vermiest,
statt es genießt.
Denn die Hälfte aller Sachen,
die dem Menschen Freude machen,
macht er selber sich kaputt
im Übermut,
das ist nicht gut!

Friedrich der Große, Maria Theresia,
und Peter der russische Zar.
Goethe und Schiller und Nietzsche und Wagner
und Shakespeare belagern die Bar.
Kaiser Napoleon, Heine und Mozart
vergessen des Lebens Verdruss
und kommen zu folgendem Schluss:

Ja die Hälfte seines Lebens...

Hört dieses Lied,
so alt wie diese Welt.
Es wäre schön,
es langsam zu versteh'n!
Geister im Grand Hotel treffen sich jede Nacht:
Sokrates, Hegel und Kant.
Und sie parlieren und philosophieren
und haben es endlich erkannt.
Feinde von gestern sind Freunde von heute,
vergessen sind Ehre und Glanz,
sie ziehen die große Bilanz:

Ja die Hälfte seines Lebens...

Sonne schöner scheint,
wenn der Tag erwacht.
Wo uns zwei das Glück vereint
in der Sternennacht.
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