Good Charlotte

Good Charlotte Lyrics

Good Charlotte Biografie

GOOD CHARLOTTE Joel Madden - Gesang Benji Madden- Gitarren, Gesang Billy Martin: Gitarren, Keyboards Paul Thomas: BassDean Butterworth: Schlagzeug Wie viele Millionen Menschen auf der ganzen Welt das Album "The Young And The Hopeless" kennen, lieben und zu einem unverzichtbaren Teil ihres alltäglichen Lebens gemacht haben, lässt sich beim besten Willen kaum erahnen. Doch eins ist sicher: Mit ihrem 2003 erschienenen, zweiten Longplayer gelang Good Charlotte der Sprung vom up-and-coming US-Insidertip zum globalen, Multiplatin-ausgezeichneten Phänomen mit über 4,6 Millionen verkauften Einheiten. Im Oktober 2004 kehren Good Charlotte nun mit einem bemerkenswerten Nachfolge-Album zurück, das selbstbewusster und herausfordernder kaum sein könnte. Der Titel: "The Chronicles Of Life And Death". Der fünfzehn Tracks umfassende Longplayer ist das Ergebnis eines unglaublichen Entwicklungsschubs und dokumentiert einen wesentlichen Reifeprozess im Schaffen der Band. "The Chronicles Of Life And Death" offenbart eine aussergewöhnliche musikalische Vielfalt und macht mehr denn je das immense Songwriting-Potenzial der Good-Charlotte-Zwillingsbrüder Joel und Benji Madden deutlich. Wie bereits auf ihren beiden bisherigen Alben lassen die Maddens auch auf "The Chronicles Of Life And Death" ihren Gedanken freien Lauf und konfrontieren ihre Hörer ungefiltert mit ihren ganz persönlichen Ängsten. Mit schonungsloser Freimütigkeit zerren sie selbst die unerquicklichsten Bilder aus den finstersten Winkeln ihrer Seele ans Licht der Öffentlichkeit. Stücke wie "Predictable" und "The World Is Black" belegen Joels kompromisslosen Anspruch, seinem Publikum ein offener und aufmerksamer Chronist zu sein, der zu jeder Zeit den Schulterschluss mit seinen loyalen Fans einzugehen bereit ist. Eine Tugend, die diese ihrerseits auch mit Recht erwarten können. Mit "The Chronicles Of Life And Death" zeigt die Band ihre künstlerischen Ambitionen - ohne dafür allerdings den Spirit, den Style und die Ernsthaftigkeit zu opfern, die Good Charlotte in den vergangenen Jahren zu einer der wichtigsten jungen Bands unserer Zeit machte. "So gross die Weiterentwicklung vom ersten zum zweiten Album war", erklärt Sänger Joel Madden, "so gross ist nun auch der Fortschritt zu dieser Platte. Wir fangen allmählich an, uns in unserer Haut wohl zu fühlen. Wir müssen niemandem irgendetwas beweisen. Als wir das erst einmal begriffen hatten, öffneten sich für uns in kreativer Hinsicht viele Türen, durch die wir mit unserer Musik an völlig neue Orte gelangen konnten." Good Charlotte gründeten sich 1996 in Waldorf, Maryland, und veröffentlichten drei Jahre später ihr selbst betiteltes Debütalbum. Durch konstantes Touren verfeinerte die Band kontinuierlich ihren Sound und ihre Vision. In dieser Zeit formierte sich bereits eine leidenschaftliche Fanbase, die von der kraftvollen Energie und unverfälschten Direktheit der Jungs schnell überzeugt war. Der Follow-Up zu ihrem Debütalbum mit dem Titel "The Young And The Hopeless" wurde im Oktober 2002 veröffentlicht. Mit unwiderstehlichen Hymnen wie "The Anthem" war das Album picke-packe-voll mit ebenso rauen und wie nachdenklich stimmenden Songs, die eine ganze Reihe miteinander verwandter Themen aufgriff: Familie, das Gefühl der Hilflosigkeit, die Schattenseiten des Ruhms und - das wohl heikelste Sujet - Selbstmord. Befeuert von den vier Hitsingles "Lifestyles of the Rich and Famous", "The Anthem", "Boys and Girls" und "Hold On" (die sich alle in den Media Control Singles Charts platzieren konnten )erreichte "The Young And The Hopeless" in den USA Dreifach-Platin-Status und brachte der Band Auftritte bei "Saturday Night Live", "Rolling Stone"- und "Alternative Press"-Titelstories, einen zweiseitigen Artikel in der "New York Times" sowie Features bei "CNN" und der "Today Show". Besondere Popularität geniessen Good Charlotte derweil bei MTV, wo die Madden-Brüder u.a. als Moderatoren der Sendung "All Things Rock" zu sehen waren. Ihre Videoclips waren monatelang Top-Rotations-Favoriten und "The Anthem" erhielt 2003 den "MTV Viewers Choice Music Award". Doch mit "The Young And The Hopeless" erreichten Good Charlotte weit mehr als nur schlichten Verkaufserfolg - sie bewegten und inspirierten eine Generation von Kids, die von der heutigen Pop-Kultur ernüchtert und frustriert sind. Ihre Fans spürten sofort, dass egal wie viel Ruhm und Erfolg der Band begegnen sollte - die Madden-Brüder würden sich einen Dreck darum scheren. Mit Good Charlotte hatten die Fans endlich wieder eine Band, an die sie glauben konnte, eine Band, die Loyalität garantierte, eine Band, die immer ehrlich und wahrhaftig allen Idealen verpflichtet bleiben würde, die sie ursprünglich ins Scheinwerferlicht gebracht hatte. Dies war schon immer ein wesentlicher Bestandteil jenes Traums gewesen, den Joel und Benji vom ersten Tag an geträumt hatten: Good Charlotte sollte eine Band sein, auf die man sich verlassen kann. Und während ständig neue Fans zur GC-Familie hinzukamen, tourten die unverbesserlichen "Strassenkämpfer" ununterbrochen und rockten zwanzig Monate lang Bühnen auf der ganzen Welt in Grund und Boden. Daneben fanden Good Charlotte Zeit für einige ausserplanmässige Aktivitäten, wie z.B. Gesangsaufnahmen für Platten von Mest und N.E.R.D., die Weiterführung ihrer "Level 27"- und "Made"-Klamottenlabels und den Aufbau einer eigenen Spielzeugmarke. Im Mai 2004 gründeten die Maddens mit "DC Flag Records" ihr eigenes Label, auf dem sie Alben von Lola Ray und Hazen Street veröffentlichten. "Unser aller Leben hat sich in den vergangenen vier bis fünf Monaten ziemlich verändert", sagt Madden über die bisherige Erfolgsgeschichte der Band. "Wir sind sehr viel erwachsener geworden. Es war ein unglaublicher Lernprozess. Und als Band sind wir uns näher als je zuvor." Als schliesslich die Zeit gekommen war, einen Follow-Up zu "The Young And The Hopeless" aufzunehmen, wurde es zum erklärten Ziel der Band, das Gefühl der zwischenmenschlichen Bindung und die bewusste produktive Stimmung für den Entstehungsprozess des Albums zu nutzen. Als erste Massnahme sicherte sich die Band abermals die Dienste von Eric Valentine, des Produzenten, der auch beim Vorgängeralbum an den Reglern gesessen hatte. Die Band verbrachte die Zeit von März bis August 2004 in Valentines "Barefoot Studios" in Los Angeles, wo sie fast dreissig Songs einspielte. Nachdem sie fast zwei Jahre auf Achse gewesen waren, gingen Good Charlotte ins Studio und spielten die neuen Stücke mit bislang ungekannter Einigkeit und Kraft ein. Chris Wilson, langjähriger Schlagzeuger der Band, zählt seit kurzem als offizielles Bandmitglied zur Gruppe. "Man lernt sich auf Tour selbst besser kennen", erklärt Madden, "und man findet bald heraus, welche Sachen schnell langweilig werden. Und dann kommen natürlich Gedanken wie, Okay, wir werden diese Songs in den kommenden zwei Jahren spielen - also lasst sie uns so anspruchsvoll wie möglich machen." Dergleichen motiviert beschlossen Good Charlotte nun, endgültig aus ihrem bestehenden musikalischen Rahmen auszubrechen, sprich: vom Hookline-abhängigen Punkrock abzuwenden und eine vielseitigere und umfassendere Herangehensweise zu wählen. Schon lange waren sie von einer Vielzahl verschiedenster musikalischer Helden beeinflusst gewesen - von Bands wie den Smiths, The Cure bis hin zu modernen britischen Gruppen wie das Power-Prog-Trio Muse - und so ist es wenig verwunderlich, dass die Band bei neuen Tracks wie "Predictable" neue Sound- und Song-Ideen in ihren Trademark-haften Aggro-Pop-Mix aus Hi-Energy-Hooklines und Mitsing-Harmonien einfliessen liess. "'The Chronicles Of Life And Death' ist definitiv eine Rockplatte", sagt Madden. "Das Songwriting unterscheidet sich wesentlich von dem, was wir vorher gemacht haben. Es ist viel düsterer, es gibt viel mehr Midtempo-Songs. Es gibt sehr viele interessante Gitarren-, Keyboard und Streicherpassagen - sehr dramatische Sachen. Es klingt wirklich nicht wie 'The Young And The Hopeless' und das ist cool, denn ist wichtig, dass man mit jedem Album etwas anderes macht." Die erweiterte musikalische Bandbreite spiegelt die textliche Vielschichtigkeit wider, die das Album durchdringt. Stücke wie "World Is Black" und "We Believe" sind reich an Wehmut und Aufgewühltheit, die aus Maddens Gefühlen über die Band und die Welt resultieren. "Die Songs handeln vom inneren Kampf, den wir alle ausfechten", sagt Madden. "Anstatt 'ich gegen den Rest der Welt' ist es nun vielmehr 'ich gegen mich selbst'. Die Platte handelt im Prinzip von uns und unserer Wandlung bzw. Umkehr - wir konfrontieren uns jetzt mit uns selbst. Zuvor haben wir die Musik immer dazu benutzt, um vor uns selbst davon zu laufen, mittlerweile haben wir gelernt, dass Dinge nur schlechter werden, wenn man einfach so laufen lässt. Diese Platte handelt von der Konfrontation mit uns selbst, wer wir sind und allem, was in uns steckt." Mit "The Chronicles Of Life And Death" haben Good Charlotte etwas ganz Besonderes geschaffen - eine beeindruckend emotionale und kreative Arbeit, die die Intelligenz, Integrität und den Einfallsreichtum der Band unterstreicht und gleichzeitig ihre einzigartige Fanbindung stärkt. "Für mich waren Outkast schon immer ein grosses Vorbild, an dem wir uns mit Good Charlotte orientieren", sagt Madden. "Sie fühlen sich wohl, wie sie sind und sie hatten auch nie Angst, ihre Musik in genau die Richtung zu lenken, die sie für richtig hielten. Die Leute schmeissen uns immer in einen Topf mit diesem ganzen Pop-Punk-Ding. Okay, aber wenn wir schon eine Pop-Punkband sind, dann wollen wir wenigstens die 'Outkast des Pop-Punk' sein." Die Wahrheit ist - wir sind einfach happy damit, wo wir stehen", resümiert er. "Wir können Good Charlotte in jede Richtung weiterentwickeln, die wir wollen und ich habe ein gutes Gefühl, dass unsere Fans mit uns zusammen wachsen werden. Solange wir dabei ehrlich sind - das ist alles, was unsere Fans wollen, und wir werden dass auf jeden Fall fortführen. Wir werden immer wir selbst sein, ehrlich sein, und einfach das tun, was wir tun."