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112 Biografie

112 ist nicht etwa der ultimative Ruf nach Rettung, sondern ist der Name des Clubs, in dem der Entdecker dieses Quartetts die Jungs zum ersten mal gesehen hat. Jener Entdecker hört auf den Namen Sean P. (Piff) Puff Diddy Combs. Musikalisch beheimatet sind 112 im Grenzgebiet zwischen Hip Hop, Soul, Gospel und R'n'B. Als erste Vocal-Combo auf Combs' Label Bad Boy Entertainment können sie schon 1996 mit ihrem Debüt "112" einen großen Erfolg verbuchen. Im Gegensatz zu den meisten Acts auf Bad Boy haben die schnieken Vier aber ein astreines und blütenweißes Image, durch das sie sich vom Gros der bösen Buben abheben.



Marvin, Daron, Q und Mike kennen sich bereits seit ihren gemeinsamen High School-Tagen in der Coca Cola-Stadt Atlanta. Erste Gehversuche unternehmen sie bei Talentshows in Schulen oder Kirchen und genau bei einer solchen lernen sie die Manager Courtney Sills und Kevin Wales kennen. Durch diese kommen sie in Kontakt mit Ober-Bad Boy Combs, der sie in besagtem 112-Club unter die Lupe und dann auch gleich unter Vertrag nimmt. Er muss schon damals überzeugt sein, dass aus diesen talentierten jungen Männern etwas werden kann und so zeichnet er beim Debüt auch als Produzent und Songwriter verantwortlich - daneben arbeiten noch so renommierte Namen am Album wie Stevie J und Wayna Morris. Schon die erste Single aus dem Album schießt auf Platz drei der R'n'B-Charts und kann auch in den Billboard-Bestenlisten gut abschneiden - der Grundstein ist gelegt.



"112" ist mittlerweile mit Doppel-Platin ausgezeichnet, markiert aber erst den Anfang. Mit dem später ebenfalls mit Doppel-Platin dekorierten Nachfolger "Room 112" können sie gesanglich und songschreiberisch noch einen drauf setzen. Whitney Houston ist vom Ergebnis dermaßen begeistert, dass sie sich mit Superlativen fast überschlägt: "Unglaublich. Eine der besten Soul-Bands, die es gibt". So bekommen 112 den Zuschlag, auf Whitneys Tour als Support-Act aufzutreten. Der nächste Coup gelingt ihnen mit "Part 3". Mittlerweile haben sie ihren eigenen Stil gefunden, wobei man sich immer vor Augen halten muss, dass das Durchschnittsalter der Bandmitglieder knapp über zwanzig liegt.
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