Stern Meißen

Die Sage Lyrics Stern Meißen

Abspielen

Stern Meißen - Die Sage Songtext

Was von mancher alten Burg an Resten übrig blieb,
in der einst ein Ritter hauste und sein Unwesen trieb.
Was an Grausamkeit geschah, kein Mauerstein verrät.
Was in dieser Zeit geschah, nur in der Sage steht.
So wird erzählt, erzählt von einem Tyrann,
wie er alles gequält, sich neue Pein ersann'.
In jeder Nacht ein andres Opfer er fand.
Und seiner Macht kein Wesen widerstand.

Es geht jeder Krug so lang' zu Wasser, bis er bricht.
Eines der Opfer schlug dem Herrscher in's Gesicht.
Doch mit seinem Leben mußt er diese Tat bezahl'n.
Und er rief hinaus den Fluch, bevor sein Ende kam.
Rot, rot wie Blut, soll werden dieser Stein.
Soll nach meinem Tod Beweis des Unrechts sein.
Rot, rot wie Blut, soll künden immerfort.
Rot, rot wie Blut, soll werden dieser Ort.

Und so ging dahin die Zeit, sein Fluch hat sich erfüllt.
Und des Ritters Herrlichkeit, sie ward hinweg gespült.
Nackt und öde zeigte sich die Stätte des Geschehns'.
Und ein roter Berg ist heut' an diesem Ort zu sehn.

So erzählt die Sage uns aus längst vergangner Zeit.
Scheint auch vieles märchenhaft, sie hat doch Gültigkeit.
Und im Herzen reift die Tat, dem Bösen zu widersteh'n.
Wenn so viele Grausamkeiten heute noch geschehn'.

Rot, rot wie Blut, müßt werden jeder Stein.
Für alle Zeit Beweis des Unrechts sein.
Rot, rot wie Blut, jeder Ort.
Rot, rot wie Blut, soll künden immerfort.

So erzählt die Sage uns aus längst vergangner Zeit.
Scheint auch vieles märchenhaft, sie hat doch Gültigkeit.
Und im Herzen reift die Tat, dem Bösen zu widersteh'n.
Wenn so viele Grausamkeiten heute noch geschehn'.

Rot, rot wie Blut, müßt werden jeder Stein.
Für alle Zeit Beweis des Unrechts sein.
Rot, rot wie Blut, jeder Ort.
Rot, rot wie Blut, soll künden immerfort.
Teile diesen Songtext
Erklären
Okay
Durch weitere Benutzung dieser Webseite stimmst Du unseren Datenschutzbestimmungen zu