Das Phantom der Oper

Das Phantom der Oper Maskenball Übersetzung

Maskenball deutsche Übersetzung

M. Firmin:
Mein André, unser Fest ist prachtvoll.

M. André:
Der Auftakt für ein Gutes Jahr.

M. Firmin:
Wirklich hübsch arrangiert.

M. André:
Nun, man inszeniert.

Beide:
Alles klar:

M. Firmin:
Ein Schlag für uns’re Neider.

M. André: A
ber leider: Das Phantom fehlt ganz und gar.

Ensemble:
Maskenball. Kunterbunter Mummenschanz. Maskenball.
Niemand ist der, für den ihn and’re halten. Maskenball.
Phantasie im stummen Tanz. Maskenball.
Sieh dich um: Überall steh’n Spukgestalten.
Plisch und Plum, Fisch und Faun. Maus und Katz, Graus und Graun.
Grelles Rot, helles Braun, krummer Tod, dummer Clown:
Masken, aufgesetzt, ausgestellt, auf dem Jahrmarkt der Welt.
Sie haben kein Gesicht.
Schwan und Schwein, Pfau und Pferd, Schau und Schein,
feiler Mund, irrer Hund: Masken. Schau hinein, schau heraus,
und tauch ganz in den Klang. Wer wer ist, weiß man nicht.
Maskenball. Grelle Schminke, heller Wahn. Maskenball.
Wolkenbau übern Abgrundtrüber Zeiten. Maskenball.
Bleib und schau in das Meer der Nichtigkeit.
Wahre Lügen, klarer Dunst.
Ungerügt Freund und Feind ein wenig Necken.
Loser Unsinn, große Kunst.
Unbesiegt von den Fratzen die uns schrecken.

Christine:
Denk daran, eine geheime Verlobung.
Sieh nur, deine zukünftige Braut. Stell dir vor.

Raoul:
Aber wieso heimlich? Was haben wir zu verbergen?
Du hast mir dein Wort gegeben.

Christine:
Nicht Raoul, man sieht auf uns.

Raoul:
Dann lass sie sehen. Es ist eine Verlobung kein Verbrechen.
Christine, was macht die so ängstlich?

Christine:
Wozu streiten?

Raoul:
Wozu streiten?

Christine:
Gib mir Halt, Du wirst alles bald versteh’n.

Ensemble:
Maskenball. Kunterbunter Mummenschanz.
Niemand ist der, für den ihn and’re halten.
Phantasie im stummen Tanz.
Sieh dich um: Überall steh’n Spukgestalten.
Wahre Lügen, klarer Dunst.
Ungerügt Freund und Feind ein wenig Necken.
Loser Unsinn, große Kunst.
Unbesiegt von den Fratzen die uns schrecken.

Phantom:
Was erschreckt sie so, Messieurs?
Dachten Sie, Sie wär’n mich endgültig los?
Ich war lange fort, Messieurs, denn ich schrieb an einer Oper.
Endlich ist das Werk vollbracht: „Don Juan, der Sieger.“
Freunde, höret auf mein Wort.
Zum Probenanfang möchte ich euch instruieren.
Lehrt die Carlotta zu agieren.
Nicht wie sonst nur steif im Kreise zu stolzier’n.
Und Don Juan ist viel zu fett.
In Piangis Alter stört ein Bauch der Liebesbrunst.
Und dann meine Direktor’n:
Kümmern sie sich um den Schreibkram, nicht um Kunst.
Kommen wir nun … zu Christine Daae: Gewiss sie tut ihr Bestes.
Doch sie wird es noch sehr weit bringen. Denn sie kommt ja zum Glück …
Wieder durch diese Stück … zu ihrem Meister zurück,
zu mir, dem Meister. Die Kette ist mein. Du gehörst zu mir.

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