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Wolfgang Ambros - Denk ned noch Songtext

Es hod kann Sinn, dass'd dositzt und mi anheulst,
jetzt is doch eh scho ois egal.
Es hod kann Sinn, dass'd dositzt und mi anheulst,
dass ana fuatgeht, ist doch ganz normal.
Wannst aufstehst in da Fruah, und aus'm Fenster schaust,
bin I längst scho fuat und auf da Stroß'n draußt.
I bin nua gangen befuas't mi aussehaust, owa
denk ned noch
es geht vorbei.

Geh, bitte drah ka Liacht auf, weu I brauch kans.
Waunn I amoi "na" sog, daunn is na.
Geh, bitte drah ka Liacht auf, weu I brauch kans,
i find mein Weg im Finstern a.
Gaunz hamlich wünsch I ma, dass'd no wos leiwaundes sogst,
zum Beispüh kenntast sog'n, dass'd mi trotzdem no mogst,
ob I waß eh, dass' da mit'n Red'n a biss'l plogst, darum
denk ned noch ...

Geh bitte, hea jetzt auf mit mia zum streit'n,
loß mi fünf Minuten no in Ruah.
Geh bitte, hea jetzt auf mit mia zum streit'n,
i huach da sowieso scho nimma zua.
I wunda mi, dass I mit dia so eig'foan bin,
fria woast so aundas, so liab wia a Kind,
oba sowas ändat si hoit maunchmoi sehr g'schwind.
Denk ned noch ...

I geh auf ana laungan finstan Stroß'n,
wo I hingeh, waß I net,
i geh auf ana laungan finstan Stroß'n,
i waß nua ans, es is no net zu spät.
Dass'd unguat zu mia woast,
des kennt I eigentlich net sog'n,
nua dass I sovü Zeit vatan hob,
des liegt ma a biss'l im Mog'n,
und I kaunn dei gaunze Biedheit afoch nimmamehr vatrog'n, oba
denk ned noch ...
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