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Und wieder wird ein Kind geboren Lyrics Ute Freudenberg

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Ute Freudenberg - Und wieder wird ein Kind geboren Songtext

Und wieder wird ein Kind geboren

1. Die Nacht war stets zu kurz
und der Tag war viel zu lang
und die Arbeit machte müde.
Ein Zimmer unterm Dach,
da lagen sie oft wach
auf der selbstgebauten Liege.
Die Fenster öffnete sie weit,
so spürte sie mehr Raum
und glaubte nun, es käm die Zeit,
von der sie stets geträumt.

2. Er wollte aber sie und
wollte nicht das Kind,
das in ihr begann zu leben.
Sie wusste noch nicht wie,
wusste nicht wohin,
doch sie liess es sich nicht nehmen.
Sie hatte manches ausgedacht,
von dem nun nichts mehr blieb.
Und merkte, dass man Fehler macht,
gerade, wenn man liebt:

Refr. :
Und wieder wird ein Mensch geboren,
kein Wunschkind, aber trotzdem da.
Er hat das erste Mal verloren
eh er die Erde sah.
Und wieder öffnen sich zwei Augen,
die einmal viele Dinge sehn.
Mit kleinen Schritten wie sie glauben,
schon grosse Wege gehn.

3. Die Nacht ist wieder kurz,
und der Tag wird immer lang,
denn ihr Kind sucht Zeit und Träume.
Mal schreit's vor Ungeduld,
dann lacht sie's wieder an,
aus den Trümmern ihrer Träume.
Und oft nimmt sie die kleine Hand
und hält sie fest, ganz fest,
weil das, was für sie vorher war,
noch keine Ruhe lässt.

Refr. :
Und wieder ist ein Mensch geboren,
kein Wunschkind, aber trotzdem da.
Er hat das erste Mal verloren
eh er die Erde sah.
Und wieder ist ein Mensch geboren,
der Angst hat,
dass er was versäumt.
Er wird verlieren und gewinnen
und lernen,
dass sich manches nicht erfüllt,
was man erträumt.
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