Stern Meißen

Reise zum Mittelpunkt des Menschen Lyrics Stern Meißen

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Stern Meißen - Reise zum Mittelpunkt des Menschen Songtext

Manchmal im Gewühl in der Tage Hast,
seh' ich den ich such, einen andern Menschen.
Treff ich eine Stirn, einen Wimpernschlag,
treff' ich einen Blick, der nach meinem Blick schreit.
Hält mich nicht zurück, ein Gesicht von Ton,
das Kleid der Eitelkeit, der Schild aus Spott und Hohn.
Halt ich meinen Mut gegen fremde Angst,
such ich den, den ich seh, einen andern Menschen.
Fahr ich zu ihm ein wie in einen Berg.
Meine Sehnsucht trägt mich
in seine Tiefe, Stille, Wärme , Weite,
Kinderzeit, Geborgenheit.
Fahr ich zu ihm ein wie in einen Berg,
find ich zu ihm, find ich zu mir.
Find ich in zehntausend Jahre.
Fahre ich ein in alle Menschenzeit.
Die in uns ruht, die uns erregt,
die uns bewegt,
Menschenzeit.
Menschenzeit im Tropfsteinkleid,
bizarr und starr, was lebend war,
Menschenzeit in Frust und Leid.
Verzicht und Gier, was blieb sind wir.
Menschenzeit schwingt in uns fort,
weit und breit, die höchste Zeit.
Und da blühn fremde Blumen,
noch nie hier erblüht,
warum blühn sie nicht draußen,
wo jeder sie sieht.
Und da ziehn fremde Vögel
in Schönheit vorbei,
warum ziehn sie nicht draußen
im sonnigen Mai.
Und da wehn fremde Worte
auf mich zart wie Schnee,
nicht so mühsam wie draußen,
so ängstlich und weh.
Und da stehn fremde Menschen
auf einmal mir nah,
nicht so grußlos wie draußen
und wie gar nicht da.
Blumen, noch nie konnt ich die sehn.
Vögel im Flug, nie noch so schön,
Worte wie Schnee, zart unberührt,
Menschen so nah, mir zugeführt.
Lass doch heraus, was da geschieht,
die Schönheit will, das sie jeder sieht,
ja, das sie jeder sieht.
Die Schönheit will, das sie jeder sieht,
ja das sie jeder sieht,
jeder sieht, jeder sieht.
Manchmal im Gewühl, in der Tage Hast
seh ich den, den ich such,
einen andern Menschen,
such in den ich seh,
hält er mich nicht auf.
Fahr ich zu ihm ein, in zehntausend Jahre,
fahre ich ein, in alle Menschenzeit,
die in uns ruht, so tief und gut,
Menschenzeit im Tropfsteinkleid.
Bizarr und starr, was lebend war,
Menschenzeit in Frust und Leid,
Verzicht und Gier,
was blieb sind wir.
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