Stern Meißen

Der Motor Lyrics Stern Meißen

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Stern Meißen - Der Motor Songtext

Und so war er doch einmal ein superschnelles Ding.
Als er nagelneu als Motor zwischen Rädern hing.
Alles war noch echt an ihm, er stand auch gut im Saft.
Und was man ihm Gutes tat, das dankte er mit Kraft.

Nichts war ihm zu weit, jagte er dahin.
Und jeden ließ er stehn'.
Und mit Leichtigkeit konnte er
denn alles war o.k. .

Kilometerweit bergauf - bergab ist er gerollt.
Doch im Lauf der Zeit ward' er von anderen eingeholt.
Da wurde er geschmiert mit Methanol und Rhizinus.
Und alles hoch frisiert, bis er ein andrer war zum Schluß.

Doch aus seiner Haut konnte er nicht raus,
auch wenn man noch so gepreßt.
Dafür war er zu schwach gebaut
das hielt er nicht aus
und dann fuhr er fest.

Und es zog vorbei an ihm sein viel zu kurzes Leben.
Er hatte sich doch angestrengt und wollte alles geben.
Doch was nützt es wenn man so was künstlich in die Höhe treibt.
Darum ist 's wohl besser wenn man auf dem Teppich bleibt.

Denke an dich und den Motor in der Brust.
Wird mir vieles was ich mit ihm selber mach bewußt.
Denn allzu oft wird er geschockt, um schneller sich zu dreh'n.
mit Pillen und mit Koffein die Leistung zu erhöh'n.

Doch aus seiner Haut da kann keiner raus
auch wenn man noch so presst.
Mit einem Mal wird der Motor laut
und dann fährt er fest.
Und es zieht vorbei an uns ein viel zu kurzes Leben.
Da hat man sich doch angestrengt und wollte alles geben.
Doch was nützt es wenn man so was künstlich in die Höhe treibt.
Darum ist's wohl besser, daß man auf dem Teppich bleibt.

Und dann bleibt er doch für mich ein superschnelles Ding.
Der noch lange Zeit als Motor in der Brust mir klingt.
Denn alles ist noch echt an ihm, er steht auch auch gut im Saft.
und was ich ihm Gutes tu', das dankt er mir mit Kraft.
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