Spax

Samurai Lyrics Spax

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Spax - Samurai Songtext

Der Kodex des Kriegers, die Freude an der Schlacht, das verstehen Sie doch?
Aber dazu gehört noch mehr! Ihnen ist klar, dass es da noch etwas gibt, dem man dienen muss!
Und wenn dieses Ziel zerstört ist, wenn der Glaube tot ist, was ist man dann noch: Ein Mann oder ein Herr?
(--> Ronin)

Ich halte Kopf und Brust geschützt, gesenkte Stirn, prüfender Blick! Ich spreche nicht! Bin voll konzentriert auf mich!
Taten sprechen lauter als Worte! Handle bedacht! Öffne die Augen, überlege!

Tausend Klingen in Form von tausend Zungen zerschneiden die Stille in tausend Scheiben, hauchdünne Teile.
Die Schwingungen tragen Worte zu Tode, bringen Himmel und Hölle Nahrung, meinem Geist Befriedigung und Ruhe.
Der wahre Krieger sucht den Ausgleich von Licht und Schatten zwischen den Kriegen, den Kämpfen, den Schlachten.
Den Hauch des Todes ausstossen heisst tief atmen und warten. Die Ungeduld ist der grösste Gegner.
Metall und Fleisch vereinigen sich, bringen Leid oder Erlösung, ich verteidige mich oder zerstöre.
Das Mic bleibt gepflegt, so bleibt die Waffe effektiv. Sie ist ein Spiegel der Seele und dieses Spiegelbild lebt.
Geschmiedeter Stahl, dessen Schönheit stolz erstrahlt, begleitet mich auf meinem Weg durch unbekanntes Terrain.
Ich nehme Leben, gebe Leben, streng nach Kodex und Regel, nur ehrbare Ziele, für die ich töte, die ich vertrete.
Ich bete nicht, tue Busse für all die Opfer meiner Klinge, die Lebenslichter, die ich löschte, im Schutze geschärfter Sinne.
Vor meinen Augen seh' ich sie, vergesse nie, ein Mahnmal für die Vergänglichkeit und Relation von Sieg.
Mit jedem Schnitt ein Schritt mehr in Richtung Licht, doch ich weiss nicht, was dahinter ist, nichts hindert mich.
Jeder Hieb mit dem Katana lässt meine Feinde erzittern, ihre Platten wie Knochen zersplittern in tausend Splitter.

Ich halte Kopf und Brust geschützt, gesenkte Stirn, prüfender Blick! Ich spreche nicht! Bin voll konzentriert auf mich!
Taten sprechen lauter als Worte! Handle bedacht! Öffne die Augen, überlege!
Ich halte Kopf und Brust geschützt, gesenkte Stirn, prüfender Blick! Ich spreche nicht! Bin voll konzentriert auf mich!
Taten sprechen lauter als Worte! Handle bedacht! Öffne die Augen, überlege!

Ich lasse Köpfe rollen, leblose Wörter, wie leblose Körper, leere Hüllen pflastern den Weg des Zerstörers.
Durchschreite Deine Herzkammern, betrachte Dein Inneres. Bist Du ein Mörder oder Märtyrer? Ich vergewissere mich.
Fälle mein Urteil, vollstrecke mein Urteil, der Tanz auf der Schneide des Schicksals ist uralt.
Das ist mein Leben seit Jahren, ich wählte, wahre es, lese in Deinem Gesicht, was Lüge, was die Wahrheit ist.
Bewahre Wissen, wähle Weisheit, suche die Mitte, bleibe aufrecht, hör' auf mein Herz, gebe und bitte.
Der Samurai am Mic, der Meister martialischer Lehren, folgt dem Gesetz: Ehrlichkeit ist Frage der Ehre!
Durchstoss' Deinen Panzer, dringe vor in Dein Zentrum. Man kann hören, wie das Metall Deinen Torso zerbricht.
Spiel' mir das Lied vom Tod auf Deiner löchrigen Lunge und bereue Deine Taten, bevor Deine Seele austritt.
Ich schütze mein Heiligtum mit meinem Blut und meinem Leben. Es soll fliessen, meine Feinde ertränken, ihr Leben nehmen,
den Nebel nehmen, den Frevel nehmen und klarer sehen, die Schädel zählen, als Trophäen sehen, den Segen geben.
Der Samurai teilt seinen Weg mit wenig Eingeweihten, lässt seine Gegner im Dunkeln, verschweigt Geheimnisse.
Jeder Hieb, jeder Stich sitzt und trifft sein Ziel. Er bleibt und dient, weil er seinen Herrn auf ewig liebt.

Ich halte Kopf und Brust geschützt, gesenkte Stirn, prüfender Blick! Ich spreche nicht! Bin voll konzentriert auf mich!
Taten sprechen lauter als Worte! Handle bedacht! Öffne die Augen, überlege!
Ich halte Kopf und Brust geschützt, gesenkte Stirn, prüfender Blick! Ich spreche nicht! Bin voll konzentriert auf mich!
Taten sprechen lauter als Worte! Handle bedacht! Öffne die Augen, überlege!

Der Weg des Samurai verliert sich im Tod! Man sollte über die Unausweichlichkeit des Todes täglich meditieren!
Jeden Tag, wenn sich Körper und Geist in Ruhe befinden, sollte man darüber meditieren, wie man bei einem Erdbeben
zu Tode kommen, von einer tausend Fuss hohen Klippe stürzen, an einer Krankheit sterben oder über den Tod seines Herrn Sepukur begehen kann!
Und an jedem Tag, ohne Ausnahme, sollte man sich als tot betrachten! Darin liegt das Wesen des Weges des Samurai!
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