Spax

Licht und Schatten Lyrics Spax

Spax - Licht und Schatten Songtext

Ich seh viel Schwarz, doch wenn ich die Augen schließe, seh ich Licht
weil mein Herz voll Liebe ist und euer Hass nicht mein Inneres trifft
Zieh mich zurück, nehm mir mein Stück, ich rede verrückt
weil mich der Stress verletzt und fast zerdrückt.
Die Knie blutig gerieben beim Kriechen, suchen nach Frieden.
Folgt der Blutspur, mich zu finden in gedanklichen Tiefen
doch seid sicher, ihr seid nich sicher, nichts ist sicher
Ich selbst greif nach der Welt, die mich vergiftet, Wichser
Augenblicke im Blitzlicht, ich setz mich, mein Wissen schützt mich
drück mich tief in den Sitz, Wahrheit kennt keine Rücksicht
Wer ist zufrieden und glücklich? Ist Zufriedenheit tückisch?
Der hungrige Geist bleibt wach und macht Entschiedenheit möglich
Ich bin gefang' in den Fängen von Gut und Böse,
such Wege zur Erlösung und geistiger Größe
Entblöße meine Seele bis aufs Intimste, Mieseste,
bring Licht und Schatten auf meine Platten und bleibe der Realste...

[Refrain]
Licht und Schatten, Engel und Ratten,
in den Straßen bestimm' die Gegensätze das Schaffen
Halte Kopf und Brust geschützt, lerne zu warten
Masken verblassen, die Wahrheit findet Wege zum Atmen

Weil alles nach Blut riecht, Hände kleben, es nie genug ist,
der Schattenwurf das Leben beeinflusst, Gott leider nur zusieht
such ich nach wahren Werten, bin niemand der Wut lebt,
ich will echte Gefühle und jemand, der genug liebt
Der Feuer und Glut liebt, Freundschaft, die nichts spalten kann,
der im Licht denkt, im Schatten lebt und den nichts halten kann
Ich will raus aus Babylon, Freiheit, Atmen, klare Gedanken
Viele leben in Lethargie, ich will nicht daran erkranken
Schlafstörungen, die mich verfolgen, mein Kopf tut weh
es gibt nichts Interessantes an meiner Zimmerdecke zu sehn
Alle Gedanken schon tausendfach gedacht, gedreht
mache meistens die Nacht zum Tag, verschiebe die Realität
Erniedrigung quält, doch nichts erreicht meine Liebe
ich bleibe und schreibe, und weiß, dass ich durch's Ziel gehe
Beton der Stadt zieht mich in poetische Tiefen
Bring Licht und Schatten auf meine Platten und bleibe der Realste..

[Refrain]

Ich leb in Sodom und Gomorra zwischen Saddam und Kamorra
Leben wirkt feindselig, wir reden einsilbig, Szenen des Horrors
Misstrauen und Angst reichen sich die Hand
Gefühlskälte, die du spürst, die dich zermürbt, macht dich krank, verdammt
Straßen gleichen dem Turmbau zu Babel,
alle reden in andern Sprachen, kann ihren Sinn nur ahnen
aber was ich denke zu verstehn, gefriert das Blut in meinen Adern
ihre Worte erzählen von Brudermorden und Attentaten
Totale Depression liegt wie ein Schleier über uns
nimmt uns die Luft, drückt sie ab, spitzt ihre Lippen zum Todeskuss
Die Welt fällt, und wir stelln uns stumm
und gehn über Leichen zum Schaffott und bring' uns selber um
Ich misstrau dir, weil - du misstraust mir, glaub mir
in schlechten Zeiten mutiern selbst Freunde zu Raubtiern
Ziehn sich weite Teufelskreise, die sich schließen
zum Auftakt des Trauerspiels - ich bleibe der Realste...
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