Banzai! (feat. DJ Brisk Fingaz) - Single Album

Banzai! Lyrics Spax

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Spax - Banzai! Songtext

Spax feat. Brisk
BANZAI!

Ich leg? das Cape an, die Handschuh?, setz? die Maske auf, verlass? das Haus,
greif? mein Klapprad im Licht der Leuchtreklame ? auf in die Stadt!
Das Weltretten-Programm, wie jede Nacht ? es gibt 'ne Menge zu tun
damit nicht das Böse das Rennen macht.
Ich hab? an alles gedacht, in meinen Rucksack gepackt,
die Taschenlampe, das Fahrtenmesser aus Papas Seesack.
Man braucht viele Utensilien, will man's den Schurken vermiesen,
hab's in Comics gelesen, dass immer die Guten siegen.
Suche Frieden, will dafür kämpfen ? mit meinen Händen,
Mutter sagt immer, »Zerstörung liegt in der Natur des Menschen«.
Ich bin erst acht, doch will was ändern,
will den Menschen Hoffnung schenken, damit sie positiver denken.
Ich warte auf die Chance, ein wahrer Held zu sein,
der Retter der Welt zu sein ? des Universums zu sein.
Ich träume davon, fliegen zu können, Stahl verbiegen zu können,
in Kriegen siegen zu können, die Welt in Sicherheit wiegen zu können.
Aber sie sagen, ich bin ein Junge mit viel zu viel Phantasie, aber ich scheiß? drauf.

(Refrain):
Banzai ? ich bin dabei, du bist dabei,
Banzai ? ich bin ein Teil, du bist ein Teil,
Banzai ? das ist mein Leben, das ist mein Style,
Banzai

Ein kleiner Junge im selbst genähten Dress macht sich's schwer,
ohne Superkräfte ? nur mit Willensstärke und Plastikschwert.
Hat's in Star Wars gesehen, will deshalb ein Jedi werden,
Gegenstände durch Gedanken bewegen und jeden lehren.
Leider hat's bis heute noch nie funktioniert,
egal, wie lange ich meine Hand auf einen Gegenstand fixierte.
Trainiere täglich im Baumhaus ? meinem Geheimquartier,
war keine Höhle zu finden, hab? mich deshalb dort einquartiert.
Ich weiß noch:
War mit den Eltern im Kino ? sah SPIDER MAN,
seitdem wünschte ich mir nichts mehr, als auch so klettern zu können.
Man braucht Geschick, gute Haftung und Gleichgewicht,
ehrlich, Leben ist gefährlich ? doch scheint noch Licht.
Das Comic, das ich unter der Decke nachts heimlich lese,
zeigt mir, dass ich auf dem richtigen Weg bin ? wie meine Kollegen:
Son-Goku, Captain Future, all die anderen ? geben mir Kraft,
denn wichtig ist nur, dass Herz und Geist zusammenpasst.

(Refrain)

Ich bin jetzt älter und auch ein wenig desillusionierter,
mein Kostüm liegt oben auf dem Dachboden, und ich studiere.
Lehrbücher ersetzen die Comics als Hauptlektüre,
und ich bemüh? mich, den Heldenquatsch zu vergessen ? von früher.
Jahrelang im Heldenwahn, getrieben von Tatendrang
mit Kondition und Ausdauer ? ich hielt lange den Atem an.
Doch ich bin rausgewachsen aus Flugstiefeln und Laserpistolen,
bin erwachsen geworden ? tauschte Baumhaus in eine Wohnung.
Kunstdrucke von Ross und Otomo schmücken mein Zimmer
und sorgen dafür, dass ich mich trotzdem manchmal erinnere.
Dann muss ich schmunzeln über meine Ideen und Ideale,
und mir fällt auf, dass ich fast alles von früher vergessen habe.
Außer, morgens im Bad ? beim Blick in den Spiegel ? sag ich: BANZAI,
eine Macke, ein Motto: Es meint Glückseligkeit.
Ich weiß, es klingt unreif ? doch es erinnert mich an die Zeit,
als ich nachts loszog, die Menschheit vom Leid zu befreien.

(Refrain)

Ich war grade auf dem Weg in mein Lieblingsrestaurant,
als ich von weitem so ?ne Art Handtaschendiebstahl mitbekomm?,
die junge Frau schreit in der Hoffnung, dass jemand stehen bleibt,
Menschen laufen vorbei, doch niemand greift ein.
Das war ein Zeichen, ohne zu zögern stürmte ich los,
diese Frau war in Not ? ich schlug den Kerl zu Boden.
Ich bin zwar gegen Gewalt ? würde wieder dasselbe tun,
denn Zivilcourage im Alltag ist wohl das wahre Heldentum.
Ich hab? verstanden, dass ich mich nicht maskieren muss, um zu helfen,
hab? verstanden, dass man was riskieren muss, um zu helfen.
Comics zeigen eine überspitzte Realität der Menschen,
um den wahren Kern zu entdecken, muss man fühlen und nachdenken.
Ich bin wieder Superheld, kauf? Mangas, guck Animes,
lese zwischen den Zeilen, worauf ich noch besser die anderen versteh?,
akzeptierte ohne Mutantenkräfte zu leben
und trotzdem der Welt das Geschenk meiner Freundschaft zu geben.
Ey, und ich werde sie immer lesen und dabei meine eigenen Platten hören mit meinen eigenen Raps.

(Refrain)
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