Krokus
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Krokus Biografie

Krokus sind die international erfolgreichste Schweizer Rock-Band aller Zeiten. Die aus Solothurn stammende Gruppe feierte ihre groesten Erfolge in der ersten Haelfte der 1980er Jahre mit ihrem riffbetonten Hard Rock, der dem von AC/DC nicht unaehnlich ist. Die Band erreichte Platinstatus in den USA, bekam die Ehrenbuergerschaft von Tennessee und zerbrach nicht zuletzt an den vielen Besetzungswechseln. Das im Jahr 2003 veroeffentlichte Comebackalbum Rock The Block markierte die Rueckkehr der Band und bescherte Krokus das erste Nummer 1 Album in ihrer Heimat.



Geschichte



Der Bandname



Krokus ist zum einen eine Pflanzengattung aus der Familie der Schwertliliengewaechse, die unter anderem auch in den Schweizer Alpen waechst. Zum anderen besteht Krokus aus den beiden englischen Woertern "to krok"(Slang fuer "wuergen") und "us"( "uns" ). Die Urformation entschied sich aufgrund seiner Eigenstaendigkeit und der Kraft, die die zarte Pflanze ausstrahlt fuer den Namen. Krokusse graben sich nach dem Winter als erste durch Schnee und Eis. Das markante Bandlogo wurde vom Schweizer Zeichner Beat Keller entworfen.



Die fruehen Jahre: 1975 - 1979



Krokus entstehen aus der Band Inside und werden im November 1975 im schweizerischen Solothurn, einem Schmelztiegel vieler Bands (z.B. Terrible Noise), genau genommen im Keller der psychiatrischen Klinik Langendorf, gegruendet. Das urspruengliche Line Up besteht aus Schlagzeuger und Pianist Chris von Rohr, Gitarrist Tommy Kiefer, Bassist Remo Spadino und Saenger Peter Richard. Das erste Konzert absolviert die Gruppe als Vorband von Nella Martinetti im Saalbau in Gerlafingen. Nach diesem Auftritt beschliesst Saenger Richard, der Band nur noch temporaer zur Verfuegung zu stehen, stattdessen stoesst mit Hansi Droz ein zweiter Gitarrist zur Gruppe. Der Gesang wird schliesslich von allen geteilt.



Das erste, selbstbetitelte Album erscheint 1976 und hat stilistisch noch wenig mit dem riffbetonten Hard Rock zu tun, der sie spaeter beruehmt machen sollte. Epische und verspielte Musik ist stattdessen darauf zu hoeren. Peter Richard taucht auf einigen Songs als Gastsaenger auf. Der Veroeffentlichung folgen zwei Konzerte im Vorprogramm der damals noch unbekannten Scorpions, die gerade ihr Album In Trance veroeffentlicht haben sowie ein Festivalauftritt in Kloten, als Support fuer Rumpelstilz. Die Band verkauft von ihrem Debuetalbum 560 Kopien und beschliesst, sich fuer das zweite Album drastischen Veraenderungen zu unterziehen.



Krokus fusionieren Anfang 1977 mit der Solothurner Band Montezuma. Von der urspruenglichen Besetzung bleiben Tommy Kiefer und Chris von Rohr, der vom Schlagzeug an den Gesang wechselt. Neu hinzu kommen Gitarrist Fernando von Arb, Bassist Juerg Naegeli und Schlagzeuger Freddy Steady. Highway Song, Eroeffnungsnummer des Albums To You All, markiert den ersten kleinen Hit fuer die Band in der Schweiz. Fuer den Dreh eines Videoclips wird ein Autobahnabschnitt fuer den Verkehr gesperrt. Die Musik ist inzwischen mehr auf das Wesentliche reduziert und weniger verspielt. Es folgen Konzerte mit der Schweizer Melodic Rock Band Tea sowie eine Reise an die Costa Brava nach Spanien. Einen Monat lang spielen Krokus hier an fuenf Tagen der Woche als Hausband in einem Club. Ebenfalls folgt eine Tour durch die Schweiz als Vorband von Rumpelstilz.



Das naechste Album Painkiller wird waehrend fuenf Tagen im Manor Studio in England eingespielt. Der Veroeffentlichung folgen Konzerte in der Schweiz, Spanien und Deutschland sowie Videodrehs fuer die Songs Rock Me, Rock You und Bye Bye, Baby. Unterdessen waechst der Erfolg von Krokus. Die Gruppe wird in der Schweiz von den Fans zur besten nationalen Band gewaehlt, von Rohr zum besten Saenger. Im Oktober 1978 supporten Krokus erneut die Scorpions. Von Rohr realisiert, dass seine Faehigkeiten als Saenger die Band nicht weiterbringen. So steht eine erneute Umstrukturierung an.



Von Rohr wechselt an den Bass, waehrend Juerg Naegeli fortan fuer die Technik der Band sowie den Livemix zustaendig ist. Die Band scheint ihren neuen Frontmann in Henry Friez gefunden zu haben. Mit ihm nehmen sie Demos fuer das naechste Album auf und touren als Support fuer die ungarische Rockband Omega durch Deutschland, Oesterreich und Ungarn und eroeffnen in Hamburg fuer Mother's Finest. Doch Friez bleibt nicht lange bei der Band. Er ergattert einen Solovertrag in Italien und verlaesst die Band Richtung Sueden. Sein Nachfolger wird der aus Malta stammende Marc Storace, der in der Schweiz mit der Rock-Band Tea bereits drei Alben veroeffentlicht hat. Mit Storace absolvieren Krokus 1979 eine Deutschlandtour, deren Highlight zwei Konzerte im legendaeren Star-Club in Hamburg sind. Mit einem Budget von 20'000 Schweizer Franken wird das naechste Album in den Platinum One Studios in ihrem Heimatland aufgenommen.



Der Durchbruch: 1980 - 1984



Das erste Album mit Marc Storace am Gesang traegt den Titel Metal Rendez-Vous und erscheint im Fruehjahr 1980. Die Band tourt mit Nazareth, Ted Nugent und Rainbow durch Europa, wo Chris und Freddy zum ersten Mal ihr Percussion Battle auffuehren. Im Mai geht es fuer eine Tournee mit Girlschool, More und Angel Witch nach England. Ihr Song Heatstrokes belegt Platz 1 im Sounds Magazine und zwei weitere Albumtracks platzieren sich zur gleichen Zeit in den Top 20. Fuer Heatstrokes wird ein Videoclip gedreht und Bedside Radio mausert sich zu einem weiteren Hit.





Das Album verkauft sich alleine in der Schweiz ueber 150'000 mal - das bedeutet Dreifach-Platin! Anfang Juli sind Krokus zum ersten Mal in den USA unterwegs. Eine Tournee entlang der Westkueste im Vorprogramm von Sammy Hagar folgt ebenso, wie eine Clubtour als Headliner, auf der sie u.a. von Quiet Riot unterstuetzt werden. Auch in Amerika mausert sich Heatstrokes zu ihrem ersten Hit, nicht zuletzt weil zur Zeit der Krokus-Tournee gerade eine Hitzewelle herrscht. Konzerte im Vorprogramm von AC/DC und Cheap Trick runden den ersten Abstecher in die Staaten ab, bevor es wieder nach England geht. Ende August sind sie dort Headliner am Freitagabend auf dem legendaeren Reading Festival. Zurueck in Solothurn wird der Band der Kulturpreis fuer besonderes Schaffen von der Stadt Solothurn verliehen. Bereits Ende des Jahres nehmen Krokus in den Roundhouse Studios in London den Nachfolger in Angriff. Zu dieser Zeit uebernimmt auch der Amerikaner Butch Stone das Management der Band. Ihn haben sie im Rahmen ihres Auftritts am Chicago Fest kennengelernt.



Das 1981 erscheinende Album Hardware baut mit Songs wie Rock City oder Easy Rocker auf diesem Erfolg auf, bringt aber auch den Ausstieg von Gitarrist Tommy Kiefer mit sich. Kiefer, der mit seiner Heroinabhaengigkeit zu kaempfen hatte, begeht fuenf Jahre spaeter am Weihnachtsabend des Jahres 1986 Selbstmord. Sein Ersatz wird Mandy Meyer, mit dem die Band erneut durch die USA tourt. Meyer haelt es allerdings nicht lange bei der Band, er verlaesst Krokus noch vor den Aufnahmen zum naechsten Album wieder und wird durch Mark Kohler ersetzt. Meyer gruendet erst die Band Cobra und steigt spaeter bei Asia, Katmandu und Gotthard ein.



1982 veroeffentlicht die Band One Vice At A Time, das neben den Bandklassikern Long Stick Goes Boom, Bad Boys, Rag Dolls und dem The Guess Who-Cover American Woman mit I'm On The Run auch ein Duett von Marc mit Iron Maiden-Saenger Bruce Dickinson enthaelt. Krokus touren daraufhin mit Bands wie Motoerhead, Rush, Rainbow und Cheap Trick durch die USA und unterstreichen 1982 ihren Status als erfolgreichste Schweizer Rockband aller Zeiten, in dem sie als erste Schweizer Rockgruppe das Zuercher Hallenstadion ausverkaufen. Der Rekord fuer dieses 10'000er Stadion besteht bis heute. Nach der World Vice Tour wird Drummer Freddy Steady durch Steve Pace ersetzt.



Den Hoehepunkt ihrer Karriere erreichen Krokus mit dem naechsten Album Headhunter. Die von Tom Allom (u.a. Judas Priest) produzierte Platte beinhaltet nicht nur ein Duett von Marc Storace und Judas Priest-Saenger Rob Halford, sondern enthaelt neben den Bandklassikern Eat The Rich, dem Titelsong Headhunter und dem Bachman-Turner Overdrive-Cover von Stayed Awake All Night auch den groessten Krokus Hit, die Ballade Screaming In The Night. Krokus gastieren als Special Guest auf der Pyromania USA Tour von Def Leppard, der zweit groessten US-Konzerttour des Jahres. Saenger Storace ueberschreitet des oefteren seine Kompetenzen als Saenger der Vorband und benutzt die Lauframpen des Headliners. Darueber hinaus wird er von Def Leppard Saenger Joe Elliot auch beschuldigt, dessen Ansagen 1:1 kopiert zu haben. Diese Unstimmigkeiten fuehren dazu, dass Krokus von der Tour fliegen. Sie beenden die US-Tour als Support fuer Judas Priest. Headhunter erreicht noch im selben Jahr Platz 25 der amerikanischen Albumcharts und Platinstatus in den USA fuer eine Million verkaufte Einheiten. Dazu Goldstatus in der Schweiz und in Kanada. Krokus fuellen mittlerweile alleine Hallen mit Kapazitaeten von 3000 - 5000 Plaetzen. In Chile stehen sie zu oberst auf dem Billing eines Festivals mit ueber 80'000 Zuschauern.



Doch entgegen dieser Entwicklung dreht sich das Besetzungskarussell munter weiter. Kohler wird kurzzeitig durch den Gitarristen Patrick Mason ersetzt, kehrt aber wenig spaeter als Bassist wieder zur Band zurueck. Chris von Rohr wird naemlich Ende des Jahres gefeuert, da er als inoffizielles Sprachrohr der Band seine Kompetenzen nach Meinung der anderen deutlich zeberschritten hat. Von Rohr gibt dem Schweizer Boulevardblatt Blick bereitwillig Auskunft ueber das Rockstarleben der Band und redet offen ueber Tourexzesse, Alkohol, Drogen und Groupies. Kohler steht deswegen beim ZDF Rocknacht-Festival in Dortmund am Bass, wechselt kurze Zeit spaeter aber wieder an die Gitarre. Neuer Bassist wird Black Oak Arkansas Bassist Andy Tanas und am Schlagzeug sitzt neuerdings Jeff Klaven(ex-Cobra).



Der langsame Abstieg: 1984 - 1993



Das naechste Album The Blitz markiert den Wendepunkt in der Karriere der Band. Krokus touren 1985 zwar als Headliner mit Accept und Rough Cutt im Vorprogramm durch die USA und das Album erreicht auch Goldstatus in Amerika, doch trotzdem ist der Zenit der Band erreicht. Das Besetzungskarussell kommt nicht zum Stehen. So wird Andy Tanas durch den ex-Cobra Bassisten Tommy Keiser ersetzt. Den kroenenden Abschluss der Tour bildet ein Auftritt als Special Guest von Van Halen beim Texxas Jam Festival vor 80'000 Zuschauern.



Das naechste Album Change Of Address reflektiert eine vom Business ueberrollte Band. Von den Krokus wie man sie kannte ist nichts mehr uebrig, die europaeischen Ecken und Kanten sind abgeschliffen und glattpoliert worden. Die unzaehligen Line Up-Wechsel lassen die Band in einem unglaubwuerdigen Licht erscheinen und das schwache Album tut sein uebriges dazu.



ueberraschend verkuendet die Band 1987 den Wiedereinstieg von Chris von Rohr. Auch Drummer Jeff Claven wird ersetzt. Sein Nachfolger wird Dani Crivelli, der schon auf von Rohrs Soloalbum Hammer And Tongue und bei der Schweizer Band Killer getrommelt hat. Das 1988 veroeffentlichte Album Heart Attack zeigt die Band wiedervereint und in neuer Staerke. Eine Europatour im Vorprogramm von Ted Nugent und eine USA Headlinertour folgen. Die Tour endet mit dem Ausstieg von Saenger Marc Storace und Gitarrist Fernando von Arb, das Comeback ist gescheitert. Von Rohr, Mark Kohler und Dani Crivelli engagieren mit Many Maurer (ex-Killer, spielte ebenfalls mit Crivelli auf Chris von Rohrs Soloscheibe) und Saenger Bjoern Lodin zwei neue Leute, werfen aber bald darauf den Bettel hin und loesen die Band auf.



1990 ruft Fernando von Arb eine neue Inkarnation von Krokus ins Leben. Dieses Mal spielt er allerdings nicht Gitarre, sondern steht am Bass. Als Gitarristen sind Many Maurer und Tony Castell mit an Bord, am Schlagzeug sitzt Peter Haas und der neue Saenger haeisst Peter Tanner. In dieser Besetzung entsteht das Album Stampede, das neben typischen Krokus Songs auch anspruchsvolleres Songmaterial enthuelt. Das Album floppt. Die Band verschwindet nicht zuletzt auch wegen eines bei von Arb diagnostizierten Krebsleidens von der Bildflaeche. Nach von Arbs vollstaendiger Genesung sind Krokus 1994 wieder zurueck.



Der zweite Fruehling: 1994 - 2001



In der Besetzung Marc Storace (Gesang), Fernando von Arb (Gitarre), Mark Kohler (Gitarre), Many Maurer (Bass) und Freddy Steady (Schlagzeug) sind Krokus 1994 mit der Single Ain't Seen Nothing Yet, eine Coverversion des Bachman-Turner Overdrive Songs wieder zurueck. Das Comebackalbum To Rock Or Not To Be markiert ein Jahr spaeter eine starke Rueckkehr in die Rockwelt. Das Album erreicht Platz 5 der Schweizer Charts und gleichzeitig Goldstatus. Leider verpasst es die Band auf diesem Grundstock erneut durchzustarten und das Line Up faellt wieder auseinander.



1999 sind Krokus wieder zurueck. Inzwischen besteht die Band neben Gitarrist und Chef Fernando Von Arb aus den beiden Neuzugaengen Carl Sentance (Gesang, ex-Persian Risk) und Chris Lauper (Gitarre) sowie den Rueckkehrern Many Maurer (Bass) und Peter Haas (Schlagzeug). Das Album Round 13 folgt, wie auch eine Tour durch England und ein starker Auftritt beim Bang Your Head Festival in Sueddeutschland. Lauper, Maurer und Haas verlassen trotzdem bald darauf die Band und werden durch Dave Stettler (Gitarre), Rueckkehrer Tony Castell (Bass) und erst Cliff Rodgers und spaeter Marcel Kopp (Schlagzeug) ersetzt.



Das dritte Comeback: 2002 - 2006



Im Jahr 2002 kuendigen Krokus die Rueckkehr von Marc Storace an. Zusammen mit Fernando von Arb, Tony Castell und den beiden neuen Musikern Dominique Favez (Gitarre) und Patrick Aeby (Schlagzeug) touren sie im Sommer durch die Schweiz, bevor sie im Herbst ein neues Album in Angriff nehmen. Ein neuer Plattenvertrag bei Warner wird unterschrieben und so steigt das Album Rock The Block Anfang 2003 auf Platz 1 der Schweizer Charts ein und erreicht Platin! Eine Europatour folgt bevor das Album im Fruehjahr 2004 auch in Amerika veroeffentlicht wird.



Ein Livealbum namens Fire And Gasoline folgt im selben Jahr bevor Fernando von Arb ueberraschend seinen Ausstieg bekannt gibt. Sein Ersatz wird der zur Band zurueckkehrende Mandy Meyer, mit dem Krokus im Herbst 2005 erstmals seit 1981 wieder durch Amerika tourt. Im November verlaesst Schlagzeuger Patrick Aeby die Band, er wird im Januar 2006 durch Stefan Schwarzmann(ex-Helloween, Accept, U.D.O., Running Wild, X-Wild) ersetzt. Eine Deutschlandtour mit Axxis im Vorprogramm findet im Mai des selben Jahres statt.



Mitte September 2006 erscheint mit Hellraiser das 15. Studioalbum der Band. Die Band ist neu beim deutschen Label AFM Records unter Vertrag. Als Produzent fungiert Dennis Ward von Pink Cream 69. Das Album schiesst von 0 auf Platz 2 in der schweizer Hitparade. Ab Oktober tourt die Band als Headliner durch Europa, im Januar 2007 sind sie Special Guest auf der Tournee von Hammerfall.



Krokus heute



Auch wenn Krokus heute nicht mehr zu den bedeutendsten Bands des Rockgenres gehoeren, so ist ihr Status als einzige Schweizer Rockband, die es bisher in den USA geschafft hat vor allem in ihrem Heimatland immer noch ungebrochen. Die Alben Metal Rendez-Vous, Hardware, One Vice At A Time und Headhunter gelten heute als Klassiker des traditionellen Hardrocks und trotz der vielen Besetzungswechseln gelten Krokus unter Fans als ausgezeichnete Liveband.



Projekte und Ableger



Fernando von Arb, Juerg Naegeli und Chris von Rohr produzieren zu Beginn der 1990er Jahre die in der Schweiz extrem erfolgreichen The Heavy's - Metal Marathon Alben, auf denen sie Rockhits neu aufnehmen und zu Medleys zusammenschneiden. Mit von der Partie ist auch Peter Tanner, der das Krokus-Album Stampede einsingt.



Many Maurer (Gitarre), Peter Haas (Schlagzeug) und Tony Castell (Bass) veroeffentlichen 1996 unter dem Namen Ain't Dead Yet das Album Read Your Mind. Die Band tritt zuvor als Coverband auf Bikerfestivals in Aktion. Zu der Zeit sitzt noch Dani Crivelli an den Drums. Zeitdokument dieser Aera ist das Livealbum Alive MCMXCII.



* Gotthard-Gitarrist Leo Leoni spielt im Jahr 2000 das AC/DC Coveralbum D/C World ein. Als Saenger sind auf dem Album Marc Storace fuer die Bon Scott Songs und Peter Tanner fuer die Brian Johnson Songs zu hoeren. Ebenfalls mit von der Partie sind die heutigen Krokus Mitglieder Tony Castell (Bass) und Dominique Favez (Gitarre).
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