Hanoi Rocks
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Hanoi Rocks war eine finnische Rockband.

Hanoi Rocks Biografie

Finnlands größter Export in die Welt des Heavy Metal, Hanoi Rocks, ziehen viel von ihrem Sound und ihrer Inspiration aus dem Glam Rock der 70er Jahre und manche sagen, dass sie die beiden Styles erfolgreicher als andere Bands wie Mötley Crüe miteinander vereinen.

Hanoi Rocks wurde 1980 von Sänger Michael Monroe (geboren als Matti Fagerholm) und Gittarist Andy McCoy (geboren als Antti Hulkko) gegründet. Nach einigen Änderungen in der Besetzung bestand der Rest der Band aus Gittarist Nasty Suicide (geboren als Jan Stenfors), Bassist Sam Yaffa (geboren als Saki Takamäki) und Schlagzeuger Gyp Casino (Jesper Sporre). Alle außer Monroe hatten vorher in mindestens einer der finnischen Punkbands Briard und Pelle Miljoona Oy gespielt. Ihr zuerst nur in Skandinavien erhältliches Debut-Album "Bangkok Shocks, Saigon Shakes, Hanoi Rocks" wurde 1981 veröffentlicht, und bald darauf ging die Band nach London um sich selbst zu promoten und "Oriental Beat" aufzunehmen. Als eben jenes fertig gestellt war, wurde Casino gefeuert und durch den ehemaligen Drummer von Demon Preacher und Dark, Nicholas "Razzle" Dingley, ersetzt. Die Band wurde 1983 von CBS unter Vertrag genommen und begann, sich in Großbritannien einen Namen zu machen. Ihre Neuaufnahme des Creedence Clearwater Revival-Songs "Up Around The Bend" wurde ein Jahr später nur im United Kingdom eine Chart Single, entnommen aus dem Album "Two Steps From The Move". Die Band beendete das Jahr mit einer US-Tour, auf der Razzle als Passagier von Mötley Crüe's Leadsinger Vince Neil in einem tragischen Autounfall ums Leben kam - Neil wurde wegen Totschlags im Straßenverkehr verurteilt.

Razzle wurde durch den ehemaligen Schlagzeuger von The Clash, Terry Chimes, ersetzt, aber für Monroe waren die Dinge nicht mehr so, wie sie einmal waren. Er teilte der Band im Frühjahr 1985 mit, dass sie sich im Mai nach einem Abschiedskonzert trennen würden. Chimes, McCoy und Suicide gründeten die kurzlebigen Cherry Bombz, Yaffa wurde Mitglied von Jetboy und Monroe nahm ein Soloalbum auf: "Not Fakin' It", das es 1989 kurzzeitig in die US-Charts schaffte.

Monroe, Suicide und Yaffa traten 1994 wiedervereint als Demolition 23 auf. Im Jahr 2002 begründeten Monroe und McCoy Hanoi Rocks neu, veröffentlichten auf dem Major Leiden Label "Twelve Shots On The Rocks" und gingen erneut auf Tour.
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