Gernotshagen
29
Songtexte
11K
Aufrufe
Gernotshagen ist eine 1999 gegründete deutsche Pagan-Metal-Band aus Thüringen.

Gernotshagen Biografie

Wenn man dem Raunen des Windes, dem Gesang der Vögel und dem Flüstern der Bäche der heiligen Thüringer Wälder lauscht, sind es die alten Sagen unserer Vorväter, die erzählt werden. Wer waren sie und wie lebten sie? Sind es alte Götter, die noch heute an den wenigen, vom Menschen gänzlich unberührten Orten verweilen? Viele Sagen ranken sich um diese Orte, und manchmal werden sie selbst zum Mythos. Dann werden alte Geschichten von jenen Menschen weiter gegeben, die sich ihrer Vorfahren und der Schönheit ihrer Heimat bewusst sind. So auch zwei Metal-Fans aus Trusetal, die sich unter dem Namen "Grafen von Gleichen" eben diesen alten Sagen und Mythen aus ihrer Heimat verschrieben. Die noch jungen Musiker versuchten sich zu Beginn des Jahres 1999 im weiten Feld des Black Metal. In ihren Texten ist sowohl von Göttern, Leben und Tod, als auch von Liebe und Leid aus den alten Zeiten ihrer Ahnen die Rede.

Nach den ersten musikalischen Gehversuchen kamen zu Sänger D. Möller und Gitarrist B. Techet die Schulfreunde M. Pomplun und S. Beck hinzu, welche seitdem ihre treuen Dienste an Lead-Gitarre und Bass beisteuern. Nun wurde gemeinsam ein neuer, prägnanterer Name für die Band gesucht. Der Ortschronist, ein guter Bekannter von B. Techet, brachte die namenlose Band auf eine Spur - eine Spur, welche die vier geradewegs nach "Gernotshagen" führte…

... im Schatten des Waldes unterhalb des Wallenburger Turms, östlich vom heutigen Trusetal, lag vor vielen hundert Jahren ein Ort, welcher "Gernotshagen" genannt wurde. Niemand weis genau, wie die Menschen dort lebten und was sie für Schicksale erlitten. Einige Fundstücke berichten vom Leben aus "Gernotshagen" und regen zum nachdenken und philosophieren an. Vielleicht sind die Bandmitglieder tatsächlich Nachfahren dieser Bewohner? Womöglich tragen sie deren Blut in ihren Adern? Vielleicht ist es auch einfach Schicksal, dass gerade sie die Geschichte von "Gernotshagen" berichten ...

Die nur wenige Minuten Fußmarsch von "Gernotshagen" entfernt liegende Ruine der Wallenburg ragt mit ihrem Turm wachend über dem Platz des musikalischen Zusammentreffens der erst 4 "Gernotshagen-Erzähler". Da man zur Vollkommenheit der Band und damit der Verwirklichung der eigenen Ideen noch Schlagzeuger und Keyboarder benötigte, begann Anfang 2000 die intensive Suche nach Mitstreitern, welche eine Begabung an eben diesen Instrumenten mitbrachten. Als im Sommer dieses Jahres der Keyboarder S. Jung zur Band hinzukam, war dies eine große Bereicherung für die Band. Jetzt floss mehr Atmosphäre in die Musik. Nun fehlte nur noch der Mann am Schlagzeug ...

… diesen fand die Band im Frühjahr 2001 in T. Völker, der bis dato eigentlich nur Gitarre spielte. Man lernte sich auf einem Konzert kennen und scherzte nur darüber, dass er die Band komplettieren sollte. Nach der ersten gemeinsamen Probe stellte sich aber heraus, dass die "Chemie" stimmte. Endlich konnten die ersten Stücke wie "Winter", "Die Nacht des Raben" oder "Herigest" fertig gestellt werden. Bis zum heutigen Tage spielt und trinkt die Band noch immer in dieser Original-Besetzung.
Okay
Durch weitere Benutzung dieser Webseite stimmst Du unseren Datenschutzbestimmungen zu