Früchte des Zorns

Scheren in der Jackentasche Lyrics Früchte des Zorns

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Früchte des Zorns - Scheren in der Jackentasche Songtext

Ich trage Scheren in meiner Jackentasche, ich trag sie seit sieben Tagen dort.
Ich halt mich an ihnen fest, obwohl sie schneiden ? das Loslassen tut so weh.

Ich weiß, zum Kommen gehört auch Gehen und nach dem Reden kommt die Stille,
doch die schreit mich andauernd an und meine Tränen sind ihr egal

Ich weiß nicht, wohin soll ich meine Liebe tragen ? auf einmal wiegt sie schwer.
Ich sag ihr, sie soll gehen, doch sie boxt mir in den Bauch.

Es ist ja nicht so, dass wir uns hassen, wir wissen nur nicht mehr wohin.
Und ich zwing mich dich nicht anzurufen, sonst wird die Sehnsucht niemals taub.

Ich versuch die schönen Momente zu vergessen und zeichne sie mit Kreide nach
wie die Umrisse von jemand', der am Boden aufgeschlagen ist.

Erst kommt der Aufschlag, dann das Fallen und dann die Frage wie geht's weiter.
Was ist gerecht was ungerecht ? ach, ich glaub das ist hier egal.

Ich steh hier traurig angemalt und denk an deine Hand auf meinem Bauch.
Manchmal geh ich damit schlafen und manchmal wach ich damit auf.

Ich wünschte mir, es käme jemand und drückte die Vergangenheit aus.
Dann gäbe es kein Erinnern, kein Vergessen und der Regen, der hört auf.

Was mir bleibt, ist das gebrochene Versprechen, das es niemals gab.
Was mir bleibt, ist das gebrochene Versprechen, das es niemals gab.

Ich trage Scheren in meiner Jackentasche, ich trag sie seit sieben Tagen dort.
Irgendwann ist es vorbei ? dann schmeiß ich sie fort.
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