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Franz Josef Degenhardt

Drei glänzende Kugeln Lyrics Franz Josef Degenhardt

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Franz Josef Degenhardt - Drei glänzende Kugeln Songtext

Die 3 glänzenden Kugeln

Es liegen drei glänzende Kugeln,
ich weiß nicht, woraus gemacht.
In einer niedrigen Kneipe,
neun Meilen hinter der Nacht.
Sie liegen auf grünem Tuch
und an der Wand hängt der Spruch:

"Wer die Kugeln rollen lässt",
darada diridum
"Den überkömme die Schwarze Pest"
tralala diridum

Der Wirt, der hat nur ein Auge
und das trägt er hinter dem Ohr.
Aus seinem gespaltenen Kopfe
ragt eine Antenne hervor.
Er trinkt aus einer Seele
und ruft aus roter Kehle:

"Wer die Kugeln rollen lässt",...

Die einen sagen, die Kugeln
sind die Sonne, die Erde, der Mond.
Die andern meinen, sie seien
das Feuer, die Angst und der Tod.
Und wenn sie beisammen sind,
dann summen sie in den Wind:

"Wer die Kugeln rollen lässt",...

Und dann kam einer geritten,
es war in dem Jahr vor der Zeit.
Auf einer gesattelten Wolke,
von hinter der Ewigkeit.
Er nahm von der Wand einen Queue,
der Wirt rief krächzend "He"!

Wer die Kugeln rollen lässt,?...

Doch jener, der lachte zwei Donner
und wachste den knöchernen Stab,
er visierte und stieß und die Kugeln
prallten aneinander, der Wirt grub ein Grab.
Fäulnis flatterte auf,
so nahm alles seinen Lauf:

Wer die Kugeln rollen lässt, darada diridum,
den überkömmt die Schwarze Pest, tralala diridum....
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