Frank Zander

Disco Planet (Wir Beamen) Lyrics Frank Zander

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Frank Zander - Disco Planet (Wir Beamen) Songtext

Am letzten Sonntag kam ich allein von einer Discothek zurück
und ging noch von dem Sound behämmert
und benebelt durch den Park nach Hause.
Dieser verdammte Rhythmus
wollte mir nicht mehr aus dem Schädel.
Plötzlich stellte sich mir jemand in den Weg,
etwas Kleines, Grünes mit großen lila Füßen,
ein swingender Freund von einem fremden Planeten.

Na sowas, dachte ich laut.
Seine Nase glühte mir wie eine Leuchtdiode entgegen.
Bin zwar nicht mehr ganz nüchtern,
aber so benebelt nun auch wieder nicht.
Mein Name ist Oxigen Vier
sagte er in einwandfreiem außerirdischen Akzent.
Ich antwortete: Yes Sir, I can boogie,
but don't let me be missunderstood.

Während er mir freundschaftlich
seine musikalische Gummihand reichte,
setzte eine fliegende Discoscheibe lässig neben uns auf.
Okay zwitscherte mein kleiner Freund, fliegen wir.
Und kaum saßen wir in den rosaroten Polstern seines Raumschiffes
ging die Post auch schon ab.
Wir verließen die Erde in weniger als acht Takten
und durchfetzten eine siebzehnte Dimension, yeah.

[Refrain]
Wir beamen (what a magic fly).
Wir beamen (we fly so high).
Wir beamen (from here to eternity).

Vorbei ging es an Mond, Mars, Jupiter, Venus und so weiter.
Auf halber Strecke, wir passierten gerade ein mittleres Planetensystem,
wurden wir von feindlichen Flugobjekten beschossen.
Oha, Bewohner eines Walzerplaneten
wollten uns in ihren Rhythmus zwingen.
Aber unsere Abwehr war auf dem Posten.
Wir schossen einige rhythmische Discokaskaden in ihr Geschwader,
worauf sie es dann vorzogen, in den Wind zu schießen.
Zielstrebig nach diesem kleinen Vorfall ging die Reise weiter
mit zigfacher Lichtgeschwindigkeit.

[Refrain]

Wir beamen (Fly Robin fly).
Wir beamen (up up in the sky).
Wir beamen (return our oxygen).

Mama Baker, endlich war'n wir da.
Vor uns drehte sich eine fremde Welt,
flach wie eine Scheibe mit einem Loch in der Mitte.
Etwa vier kleine Monde rotierten fröhlich
um diesen sehr eigenwilligen Planeten.
Wir setzten sanft auf.
Großer Empfang und stürmische Begrüßung.
Alles schien sich hier im gleichen Discorhythmus zu bewegen.
Ein kleines grünes, offensichtlich weibliches Wesen meinte,
sie wäre die Queen of Discotown
und nahm mich mit ihrem Wesen gefangen.
Einige grüne Helfer führten mich danach gefesselt zu ihrem Heiligtum,
einer riesigen Rhythmusmaschine.

Man hat mich also gekidnappt
als besonders schönes Exemplar
für ihren interplanetarischen Zoo.
Na, dachte ich leicht verstimmt,
so haben wir nicht gewettet.
Ich entfernte etwas aus ihrer Maschine,
ohne das es jemand bemerkte.
Und plötzlich klang das Ding so, ja.
Oh, aus ihrem gewohnten Rhytmus wurde eine Mischung
aus Rhumba, Chachacha, Marsch und Walzer.
Unruhe, Panik, Wahnsinn, ja.
Man flehte mich an, ihren Beat wieder herzustellen.
Das tat ich dann auch unter der Bedingung,
mich wieder zur guten alten Erde zurückzubringen.
Tja, und so bin ich wieder hier.
Und mein kleiner Freund Oxigen Vier
hat mich natürlich begleitet.

[Refrain]

Übrigens, Oxigen ist hiergeblieben.
Falls ihr ihn in irgendeiner Discothek treffen solltet
so grüßt ihn schön von mir.
Und wenn er nicht gestorben ist, dann lebt er heute noch.
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