Don Mclean
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Songtexte
Donald „Don“ McLean ist ein US-amerikanischer Sänger und Songwriter.

Don Mclean Biografie

Der durch seinen wegweisenden Song "American Pie", das ihn letzten Endes sogar von anderen Künstlern dieser Zeit abgrenzt, bekannt gewordene Sänger und Songwriter Don McLean wurde am 2. Oktober 1945 in New Rochelle (Bundesstaat New York) in den Vereinigten Staaten geboren. Zu Beginn seiner Karriere in den 1960er-Jahren trat er in zahlreichen Folk-Clubs New Yorks auf. Anschließend begleitete er seinen Freund Pete Seeger auf dessen Clearwater, einer Schaluppe, also einem Boot, das den Hudson River auf und ab segelte, um gegen die Umweltverschmutzung zu protestieren.

Bis dahin trat McLean hauptsächlich in Grundschulen oder ähnlichen Einrichtungen auf, als er 1970 zu Ehren des Malers Vincent Van Gogh ein Lied schrieb; das Projekt wurde jedoch von einigen Plattenfirmen abgelehnt, obwohl MediaArts im die Möglichkeit gab, eine Platte mit einigen anderen seiner Lieder unter dem Titel "Tapestry" aufzunehmen. Das Album lief schlecht, aber Perry Como landete einen Hit mit einer Cover-Version des Liedes "And I Love Her So", was United Artists dazu verleitete, McLeans Vertrag anzunehmen. Er meldete sich 1971 mit dem Album "American Pie" zurück. Dessen erster, namensgebender Song wurde in Versform verfasst und ist eine achteinhalb Minuten dauernde Folk-Pop-Ballade, die vom tragischen Tod Buddy Hollys inspiriert wurde. Das Lied wurde ein Nummer-Eins-Hit und die LP erreichte bald darauf auch die Spitze der Charts.

Die Nachfolgesingle, "Vincent", war auch ein Kracher und McLean wurde sogar in Roberta Flacks Song "Killing Me Softly With His Song" besungen; Was ihm anzurechnen ist - zum Grauen der Plattenfirma: Trotz des Erfolgs von "American Pie" ließ er seine Karriere nicht durch den Massengeschmack beeinflussen. Seine folgenden Aufnahmen wie das nach ihm benannte Album aus dem Jahr 1972 oder "Playin' Favorites" (1974) versuchten absichtlich, Ähnlichkeiten zu seinem Superhit "American Pie" zu vermeiden. Es überraschte nicht, dass die Verkaufszahlen abstürzten, letzteres Album schaffte es nicht einmal in die Charts. Nachdem auch ein Wechsel der Plattenfirma keine größeren Erfolge einbrachte, blieb er sogar einige Jahre ohne Vertrag.

McLean feierte mit seinem Album "Chain Lightning" aus dem Jahr 1980 eine kleine Renaissance, als er erstmals in knapp einem Jahrzehnt mit einer LP wieder die Top 30 erreichte. Darin brachte er auch einen Top Ten-Hit, ein Cover von Roy Orbisons Klassiker "Crying", hervor und seine beiden Originalversionen "Castles in the Air" sowie " Since I Don't Have You" kamen beide in die Top 40.

"Believers" aus dem Jahr 1981 konnte sein Comeback jedoch nicht festigen und nachdem auch "Dominion" aus dem Jahr 1983 floppte, stand er zum wiederholten Mal ohne Plattenvertrag da. Den Rest seiner Karriere verbrachte er unterwegs, er nahm "American Pie" widerwillig in sein Repertoire auf und ließ sich von der Country-Szene inspirieren. Neben einigen Live-Auftritten und Wiederaufnahmen alter Hits, kehrte er auch ein paar mal ins Studio zurück und nahm dort unter anderem "For the Memories" (1990, eine Sammlung klassischer Pop, Country und Jazz-Covers) und "River of Love" (1995, ein Album mit seinen bedeutenden Songs) auf.
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