Brandy
168
Songtexte

Brandy Biografie

Brandy Norwood wurde 1979 in McComb, Mississippi als erstes Kind des Chorleiters und Gospelsängers Willie Norwood und seiner Frau, der H&R Block-Angestellten Sonja Bates-Norwood, geboren. Sie ist die ältere Schwester des Sänger und Schauspielers William Raymond "Ray J" Norwood Jr (* 1981) und Cousine der Musiker Snoop Dogg und Bo Diddley. Als die Familie im Sommer 1988 nach Kalifornien übersiedelte, halfen ihr die beiden Manager Earl Harris and Chris Stokes zu Engagements als Backgroundsängerin für Gruppen wie Norment und Immature. 1993 unterzeichnete Norwood im Alter von 14 Jahren ihren ersten Plattenvertrag bei Atlantic Records. Ein Jahr später erschien ihr Debütalbum Brandy. Die Platte stieg unmittelbar in die Top 20 der US-amerikanischen Billboard-Charts und wurde von der RIAA vier Mal mit Platin prämiert. Im Folgejahr wurde Brandy daraufhin für drei Grammy Awards nominiert (Beste Rap Performance von einer Gruppe, Beste Weibliche R&B Peformance, Beste Neue Künstlerin); hinzu kamen Auszeichnungen wie der Billboard Music Award, MTV Video Music Award oder auch der Lady of Soul Train Award.Anschließend arbeitete Norwood an verschiedenen Soundtracks zu Erfolgsfilmen wie Batman Forever (1995), und steuerte mit den beiden Singles "Sittin' up in My Room" und "Missing You" (in Zusammenarbeit mit Gladys Knight, Chaka Khan und Tamia) zwei erfolgreiche Titellieder zu den Filmen Warten auf Mr. Right (1996) und Set It Off (1996) bei. Daneben konnte sie sich 1996 als Hauptdarstellerinin der UPN-Sitcom Moesha verpflichten, die ihr auch als Schauspielerin zum Durchbruch verhalf. Im Sommer 1998 wurde die Single "The Boy Is Mine", ein Duett mit Sängerin Monica als erste Auskopplung aus dem zweiten Album Never Say Never veröffentlicht. Sowohl die Single als auch das Album übertrafen den Erfolg der vorherigen Platte und verhalfen zu erstem Erfolg auf internationalem Terrain. "The Boy Is Mine" hielt sich dreizehn Wochen auf Platz 1 der US-Charts und entwickelte zur meistverkauften Single des Jahres; in Deutschland wurde die Nummer ein Top 5-Hit. Brandys zweites Album stieg auf Platz 3 in den Billboard 200 ein und auf Platz 2 der U.S. Billboard Top R&B/Hip-Hop albums Charts, wurde ein globaler Erfolg. Die Platte erhielt fünf Platinauszeichnungen von der RIAA, gefolgt von fünf Grammy-Nominierungen und mehreren American Music Awards. Aus dem Album wurden daraufhin vier weitere Singles aus der Platte ausgekoppelt, darunter Norwoods zweiter Nummer-1-Hit "Have You Ever", die internationale Hitsingle "Top of the Wiorld", "Almost Doesn't Count" und "U Don't Know Me (Like U Used to)". Daneben platzierte sich "Angel in Disguise" ohne offizielle Veröffentlichung auf Platz 72 der offiziellen U.S. Billboard-Charts " Never Say Never verkaufte sich mehr als 14 Millionen mal und war eines der meistverkauften des Jahres. In den Folgejahren konzentrierte sich die Sängerin zudem vermehrt auf die Schauspielerei: 1999 stand sie als Co-Hauptdarstellerin für Ich weiß noch immer, was du letzten Sommer getan hast vor der Kamera; im Fernsehen war sie an der Seite von Whitney Houston und Diana Ross in Cinderella (1997) und Double Platinum (1999) zu sehen. Parallel dazu drehte Norwood für ihre Fernsehserie Moesha weitere drei Staffeln, bevor sie beschloss, die Sitcom 2001 auslaufen zu lassen. Nach einer längerin Pause und einer Rolle als Synchronsprecherin in dem Animationsfilm Osmosis Jones (2001) begann Norwood verstärkt an ihrem neuen Album zu arbeiten. Ende 2001 veröffentlichte Brandy dann gemeinsam mit Bruder Ray-J das Phil Collins-Cover "Another Day in Paradise", welches Platz 2 der deutschen Media-Control-Charts erreichte.] Wenige Monate später folgte mit dem Grammy-nominierten Full Moon das dritte Studioalbum der Sängerin, das mit "What about Us?" und "Full Moon" zwei weitere Top 20-Hits bereit hielt und in den Staaten ebenalls Platin-Status erreichte.Im Juli 2002 schließlich brachte Norwood unter Beobachtung der Kameras des Musiksender MTV im Rahmen der fünfteiligen Reality-Show "MTV Diary Presents: Brandy - A Special Delivery" ihre Tochter Sy'rai Iman zur Welt, deren Vater der Musikproduzent Robert "Big Bert" Smith ist. Die als "Ehe" publizierte Lebensgemeinschaft mit Smith fand ein Jahr später nach knapp zwei Jahren ihr Ende: Wie sich bald danach herausstellte, handelte es sich bei der im Sommer 2001 stattgefundenen Trauungszeremonie um keine rechtsgültige Eheschließung. Mit der Trennung von Smith wurde ehemals gemeinsame Arbeiten and die Studioalben anderer Künstlerinnen wie Toni Braxton, Jennifer Lopez oder Kelly Rowland weitergereicht; das für Frühling 2003 geplante unbetitelte Album konnte bis 2004 nicht umgesetzt werden. Zur Zeit trifft Brandy die letzten Vorbereitungen für ihr fünftes Studioalbum Human, das nach Vertragsunterzeichnung mit Epic Records am 9. Dezember 2008 in den Staaten veröffentlicht wird. Hierzu konnten bislang Produzenten und Songschreiber wie Darkchild, , Timbaland, The Neptunes, Kerry "Krucial" Brothers, Soundz,] Greg Curtis, Toby Gad, Crystal "Cri$tyle" Johnson, Claude Kelly, Kara DioGuardi, Tim & Bob, RedOne, Jim Beanz, Rockwilder, WyldCard, Bryan-Michael Cox, Midi Mafia,] und Brian Kennedy, sowie die Sänger Natasha Bedingfield,] Tonex, Taio Cruz, und der Violonist Josh Vietti verpflichtet werden. Die erste Auskopplung des Albums, "[Right Here (Departed)," wurde am 14. August 2008 auf Brandys offizieller Webpräsenz vorgestellt. Des Weiteren ist eine neue Sitcom mit Brandy als Hauptdarstellerin in Planung, produziert von den Machern der Serie Girlfriends. Außerdem soll Norwood eine Stimme in einem Spiel für die PlayStation Portable sprechen und ist an dem dazugehörigen Soundtrack beteiligt.
Okay
Durch weitere Benutzung dieser Webseite stimmst Du unseren Datenschutzbestimmungen zu