Blind Passengers
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Die Blind Passengers waren eine Band, die 1987 in Ost-Berlin gegründet wurde.

Blind Passengers Biografie

Die Blind Passengers waren eine 1987 in Ost-Berlin gegründete Synth-Pop-Band, die sich spaeter dem Crossover zuwandte und 1999 mit dem Album Bastard erfolgreich wurde.Rayner Schirner und Nik Page fanden sich 1987 in Ost-Berlin zusammen und gruendeten die Blind Passengers. Es dauerte zwei Jahre, bis sie die in der DDR benoetigte Lizenz bekamen und offiziell Live-Auftritte spielen durften. Ihre erste Veroeffentlichung hatten sie mit dem Song Do not Turn Around auf dem DDR-Elektro-Sampler Mega Maxi-Mix im Jahre 1990. Nach der Wiedervereinigung wurden sie im Jugendradio 4 U bekannt. Zu dieser Zeit haben sie auch Songs fuer ein Album produziert, die erst 6 Jahre spaeter als The Forgotten Times EP veroeffentlicht wurden. 1992 brachten die Passengers ihre erste eigene Veroeffentlichung heraus: die Small Town Night-Maxi. Ein Jahr spaeter wurde ihr erstes Album The Glamour of Darkness bei Strange Ways Records veroeffentlicht. Fuer die Single Walking to Heaven wurde ein Video gedreht und im Musikfernsehen gezeigt, und der Titel war wochenlang auf Platz eins der Hoerercharts des Jugendradios Fritz. Dies war der Durchbruch fuer die Band und der Anfang als Berufsmusiker.

Fuer den Song Absurdistan wurde ein professioneller Gitarrist gebraucht, und Lars Rudell von den Skeptikern wurde eingeladen. Es wurde auch ein Video gedreht, aber es wurde im Musikfernsehen nicht gezeigt. Ende 1995 tourten die Passengers als Vorprogramm von Anne Clark, und Anfang 1996 erschien das zweite Album Destroyka, das sich schon mehr in Richtung Crossover bewegte und vereinzelt auf Techno-Elemente zurueckgriff. Ein Jahr spaeter spielte die Band schon auf groesseren bundesweiten Festivals und in Schweden. Im Jahre 1997 folgte mit Strange Ways Records The Trash Inside My Brain das naechste Studioalbum. Mit Andy Laaf fuer das Schlagzeug holte man sich 1998 schon den Zweiten Ex-Skeptiker ins Boot.

Mit ihrem Album Bastard kamen sie 1999 in die deutschen Albumcharts und spielten auch auf großen Festivals wie Rock am Ring und Rock im Park. Das Album war inzwischen ein reines Crossover-/Nu-Metal-Album. Das Video zu Gunman war in der Heavy-Rotation im Musikfernsehen. Es wurde zusammen mit Kid Rock getourt, und es wurden erstmalig auch Konzerte ausserhalb Europas absolviert. In Mexiko kam bei einem Flugzeugabsturz Christoph Zimmermann, der dort den Bass-Support gemacht hatte, ums Leben.

2001 wurde dann mit Neosapiens das letzte Studioalbum veroeffentlicht, und Nik Page veroeffentlichte seinen gleichnamigen Roman. Die ehemaligen Skeptiker Rudell und Laaf verliessen im selben Jahr die Band. Nachdem auch Rayner eine Pause brauchte, veroeffentlichte Nik Page mit Sacrifight und SinMachine zwei Soloalben.

2005 nahm Nik zusammen mit Rayner noch einmal sechs Songs auf und veroeffentlichte sie zusammen mit Klassikern in der Kompilation Timemachine. Danach loeste sich die Band offiziell auf. Nik Page gruendete zusammen mit Michaela Laubach das Projekt Songs of Lemuria.
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