Beach Boys
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Beach Boys Biografie

The Beach Boys waren eine der erfolgreichsten Pop-Bands der USA, die ihre Blütezeit in den 1960er-Jahren hatte. Sie wurde 1961 von den drei Brüdern Brian, Dennis und Carl Wilson, ihrem Cousin Mike Love und dem Schulfreund Alan Jardine gegründet. Bis Mitte der 1960er Jahre konnten sie, größtenteils durch die Arbeit Brian Wilsons als Produzent, mit Surf-Musik sehr viele Charterfolge verbuchen. Sie waren die erste Band, die die Beatles nach Beginn der Beatlemania wieder von Platz 1 der US-amerikanischen Charts verdrängen konnte.



Der Höhepunkt der Karriere war die Veröffentlichung des inhaltlich wesentlich anspruchsvolleren Albums Pet Sounds im Jahr 1966, das mittlerweile laut Fachzeitschriften wie Mojo[1] und Rolling Stone[2] zu den bedeutendsten Alben in der Geschichte der Rockmusik zählt, kommerziell allerdings nicht besonders erfolgreich war. Danach wollte Brian Wilson mit dem Album Smile ein Werk schaffen, das wesentlich anspruchsvoller werden sollte als sämtliche Vorgänger. Es wurde allerdings, solange die Beach Boys in Originalbesetzung bestanden, nie komplett veröffentlicht und die Arbeiten daran gestoppt. Dadurch brach die Motivation von Brian Wilson und damit der Erfolg der Band massiv ein.



Im Jahr 1974 gelang mit dem Best-of-Album Endless Summer ein Comeback. Auch mit neuen Veröffentlichungen hatten sie kurzfristig Erfolg. Danach konzentrierte sich die Band auf Konzerte, spielte vornehmlich ihre größten Hits und veröffentlichte nur noch unregelmäßig neues Material. 1988 gelang ihnen mit Kokomo ein Nummer-Eins-Hit.



Nachdem im Jahr 1983 bereits Dennis Wilson verstorben war, bedeutete der Tod von Carl Wilson im Jahr 1998 das inoffizielle Ende der Beach Boys. Die drei verbliebenen Gründungsmitglieder gehen heute noch separat mit verschiedenen Begleitbands auf Tournee.
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