5bugs
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5BUGS war eine 2001 gegründete Band aus Berlin, Deutschland. Ihren Musikstil kann man in den Bereich des Alternative Rock einordnen, wobei durchaus auch weitere Einflüsse wahrnehmbar sind.

5bugs Biografie

Seit 2001 haben sie nun an sich gearbeitet, 2004 veröffentlichten sie ihr erstes Album 'To No One Else Except You', 2006 das zweite mit dem Titel 'Tomorrow I'll Play God'. Beide Alben wurden vom Gitarristen Florian Nowak aufgenommen und produziert und erschienen auf Record of the Year (To No One Else Except You) und dem Rocklabel Rockhit Records / Universal (Tomorrow I'll Play God).



Nach fast drei Jahren melden sie sich endlich mit Album und neuer Single 'Wake Me After Midnight' zurück. Eine Rockballade, die der englischen Konkurrenz mindestens ebenwürdig wird. Mit gewohnt sanfter und klarer Stimme steigt Sänger Chris Dumhard in das neuste Werk ein, lässt es wachsen und berührt den Hörer mit seiner direkten Ehrlichkeit. Sätze wie 'you will allways be my perfect catastrophe' oder 'I will kill my heart until it beats again' treffen einen Nerv bei jedem, der Ähnliches erlebt hat.



Aber das Pulver der 5Bugs hiermit noch lange nicht verschossen! Ingesamt geht es auf der Platte zwar ruhiger zu als auf ihrem Vorgänger, aber es kommt dennoch keine Langeweile auf. Vermutlich findet man deshalb die dynamischsten Songs gleich zu Beginn der Platte.

'Proud To See' steigt direkt mit einem Rockbrett ein, zwingt zu ungewollten, rhythmischen Bewegungen und macht Laune auf mehr.



Kein Problem, denn 'The Fiction' legt gleich eins hinterher. Hier taucht man in eine Klangwelt mit dramatischen Melodien, die ins Ohr gehen, dort wird selbst einem Gesangsmuffel ein 'Yeah Yeah Yeah' entlockt.

Es folgt die bereits erwähnte Single 'Wake Me After Midnight' gefolgt von 'Maybe Tomorrow', der vermutlich dem Sound der Vorgängerplatte noch am ähnlichsten kommt.



Auch die folgenden Songs begeistern mit eingehenden Melodien, unerwarteten Wendungen in der Komposition, treibenden Bass- und Schlagzeug-Parts, einem dezenten Einsatz von Synthesizern und harmonischen Gesangseinlagen. Was vermutlich sogar am meisten Spaß macht, denn jede der dominanten Nebenstimmen beinhaltet eine schöne Melodie für sich, so hat man die Qual der Wahl beim Mitsingen.

Gegen Ende kommt mit 'We Stop At Nothing' noch ein nettes Highlight, mit Punkrock-Wurzeln und eingehendem Refrain, der zum hemmungslosen Mitgröhlen einlädt.



'Best Off' kann man sich sogar ungehört kaufen und wird mit Qualität belohnt. Klar hat sich der Sound verändert, weg vom rotzigen Punk Rock, hin zu einem überlegterem und besser produziertem Werk. Eine Entwicklung, die höchstens Freunde der einfachen Produktion enttäuschen wird. Alle Anderen werden ihren Spaß am neustem Werk haben und in einem Jahr mit Beatsteaks-Pause stehen für die fünf Sympatisanten alle Ampeln auf grün.
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