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Songtexte, Lyrics auf golyr.de

VI-Translucida Album von Qntal



CD: 1
1 Sleeping [04:46]
2 Departir [05:33]
3 Slahte Wille [05:44]
4 Translucida [06:27]
5 La Froidor [05:27]
6 Glacies [03:43]
7 Worlds Of Light [05:01]
8 Obscure [04:43]
9 Sumer [04:14]
10 Amorous Desir [04:24]
11 Ludus [04:38]
12 Passacaglia [04:16]

CD: 2
1 Ludus [04:38]
2 Unmaere [06:15]
3 La Froidor ( Version Noir ) [06:28]
4 Slahte Wille ( Version Bleu ) [05:07]
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  Meinungen zum Album VI-Translucida
Überaus Enttäuschend!
Das nun sechste Album des Szene-Underdogs Qntal hat mich zutiefst enttäuscht. Kann man das 2006 erschienene Album "Silver Swan" nicht anders als mit den Worten "Göttlich und Genial" bezeichen so muss man Translucida bzw. Qntal 6 zwingend mit den Verben "eintönig und verbraucht" belegen - Schaden, das hier derart viel Potential schlichtweg unterschlagen wurde.

Um dies an einem Beispiel festzumachen möchte ich anmerken das es mir beim durchhören der CD nicht möglich war die ersten fünf Tracks von einander zu separieren, ganz im Gegenteil ich war beim Blick auf den CD-Player überaus negativ überrascht wenn nicht gar erschreckt als dieser auf seinem Display bereits das erreichen des sechsten Tracks verkündete. Ich dachte bei mir "Mein Gott, das ist doch Qntal oder habe ich da etwas verwechselt?".

Michael Popp, Phillipp Groth und Syrah legen mit Translucida ein Album mit unverzeilich seichtem Geplänkel vor. Unglaublich, das es sich hier um die selbe Band handelt, welche mit den Alben "Silver Swan", "Qntal I" und "Qntal 2" absolute Meisterwerk der alternativen bzw. Schwarzen Szene vorlegten (, die in keiner CD-Sammlung fehlen sollten).

Ich war so sehr von der Gruppe überzeugt, das ich dieses Album sogar ohne Vorhören kaufte, etwas das mir zuletzte vor zwei Jahren mir Kasches Werk "Samsastraum - A. Ura 2006" misslang. Glücklicherweise war es mir möglich diese CD zurückzugeben.

Ich hoffe nur das es sich bei diesem Album um ein typischer Ausrutscher nach dem Motto "Ich war Jung und brauchte das Geld." handelt und nicht symptomatisch für einen Stilbruch, (wie dies bei Samsas Traum der Fall war,) ist.

Zum Album zurück, erst mit Track 6 "Glacies" scheint Qntal langsam aufzuwachen, der Track kann als getrost als Glanzstück des Albums tituliert werden, auch wenn es nicht viel ist, was hier von der einstigen Größe durch die Samplerklänge schimmert. Sehr ärgerlich und unpassend allerdings die nervtötenden, da überaus präsenten "Beat-Drumms" die dem 3:42 langen Track zu einer Tortur für den Hörnerv machen. Ähnlich Track 7 "World of Light" scheinbar hat man gefallen den "klickenden" Drumms (Womm Womm Klick Klick) gefunden, schade. Track 8 Obscure ist im vergleich zu allen vorangegangen Tracks derartig popig geraten das man sich unvermeitlich fragt "Ist das ncoh das gleiche Album?", aber auch hier nervt das Electro-Keyboard (Boom, Boom, Klick) der artig unpassend das man auch diese 4:42 überspringen möchte. Auch Track 9 - Sumer wäre ohne das durchgehende "Bum Bum Tick" der Drummachine als hörbar zu bezeichnen, zeigt man doch endlich was gesanglich alles bei Qntal möglich ist. Probehalber drehe ich die Tiefen an meinem (geschändeten 3000 Euro ) Equalizer raus und tatsächlich wird der Track hörbar.

Track 10... durchgehendes gewummert übertönt eine wunderschöne Stimme... hinzukommt unglaublich uninspirites Glöckchen geklimper. der nette Ethno-Touch wird durch beides zerstört.

Track 11 - Ich kann es nicht fassen! Keine Drummachine, kein Klick Klick Woom woom, Buum Buum, schön ist "Passacagalia" aber viel zu langsam.

Fazit: Mit Qntal VI (6) Translucida haben Qntal ihren Bonus bei mir verspielt, galten Sie für mich doch als fest berechenbare Größe deren Alben durchweg empfehlenswert waren.
Gut, aber es war schon mal besser!
Die neue CD von QNTAL hat meine Erwartungen leider nicht erfüllt. Man kann die Musik zwar schön nebenbei hören, aber an die Genialität und Außergewöhnlichkeit vorhergegangener Werke reicht dieses neue Album definitiv nicht heran.
Die ganze CD plätscher in einem für QNTAL völlig untypischen Einheitsbrei vor sich hin. Es fällt schwer die einzelnen Stücke schnell zu unterscheiden, was bei den alten Werken überhaupt kein Problem ist.
Was mir auch gar nicht gefällt, dass es bei den verschiedenen Stücken an Melodie und dem gewissen "drive" fehlt, der einen zum Mitsingen und tanzen anregt(beim Stück "Sumer" kommt dieses Gefühl etwas auf, aber dabei bleibt es leider auch).

Schade, mein "QNTAL-Denkmal" hat einen Krazer berkommen.
Ich hoffe, es wird der einzige bleiben.
Bitte Leute, beim nächsten Mal bessser machen und wieder ein außergewöhnliches Meisterwerk schaffen (wie z.B. QNTAL I,II,III und Silver Swan) ihr könnt es doch!!!!

Ein rundum harmonisches Album
Was andere vielleicht als "seicht" bezeichnen, betrachte ich als ein rundum harmonisches Album, was sich schon beim ersten Hören im Ohr festsetzt. Diesmal wird nicht auf Experimentelles Wert gelegt, die Schönheit der Musik steht im Vordergrund. Warum muss es immer schräg klingen?! Auch Deine Lakaien haben mit "White Lies" ein vergleichsweise leicht verdauliches Album produziert.
Man muss doch nicht auf Krampf schräge Töne produzieren, wenn das Werk an sich einen gereiften Eindruck macht. Vor allem hebt sich dieses Album von vielen "Mittelalter-"Krachbands ab, die ihre eigenen musikalischen Unzulänglichkeiten hinter erhöhtem Geräuschpegel zu verstecken versuchen!

Also, wer auf die Harmonie in der Verbidnung von Elektronik und Mitleralter steht ist hier bestens aufgehoben.
Ein Qntal Album, das die Fanlager spaltet!
Die bisher eingegangen Rezensionen für das neue Qntal Album finde ich sehr interessant. "Silver Swan" wird scheinbar einhellig als Meisterwerk gepriesen, das fast alle anderen CDs in den Schatten stellt. Dem kann ich mich größtenteils anschließen, wobei ich "Ozymandiaz" mindestens genauso schätze. Was manche als weichgespült, zu poppig und ohne Kanten und Ecken bezeichnen, finde ich in der Regel gut bis sehr gut! Ist halt - wie so oft - Geschmackssache! ;-)

Der angekündigten Rückkehr zur Elektronik stand ich grundsätzlich sehr positiv gegenüber. Aber leider muss auch ich zugeben, dass dieses Album nicht so innovativ und einzigartig ist wie die zwei Vorgänger und es schwierig ist, einzelne Songs herauszuhören. Teilweise hören sie sich tatsächlich etwas ähnlich an. Dafür sind die Arrangements und die mitunter bemängelte Bass Drum für mein Ohr durchwegs positiv.

Deshalb vergebe ich 4 Punkte und platziere dieses Album in meiner persönlichen Wertung hinter "Ozymandiaz" und "Silver Swan", aber auch doch vor den drei ersten Werken und deutlich vor Qntal I und II.
Qntal Goes Blubberlutsch
Gähn! Meine mittelalterliche Lieblingscombo liefert ihr langweiligstes Album ab. Weichspülsynthi ohne Ecken & Kanten. Ab marsch in die Second-Hand-Kiste! Darauf gleich ein Krügerl Wein ...


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