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Qntal VI: Translucida Album von Qntal



CD: 1
1 Sleeping
2 Departir
3 Slahte Wille
4 Translucida
5 Froidor
6 Glacies
7 Worlds of Light
8 Obscure
9 Sumer
10 Amorous Desir
11 Passacaglia
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  Meinungen zum Album Qntal VI: Translucida
Von Tuten und Blassen....
Das nun sechste Album des Szene-Underdogs Qntal hat mich zutiefst enttäuscht. Kann man das 2006 erschienene Album "Silver Swan" nicht anders als mit den Worten "Göttlich und Genial" bezeichen so muss man Translucida bzw. Qntal 6 zwingend mit den Verben "eintönig und verbraucht" belegen - Schaden, das hier derart viel Potential schlichtweg unterschlagen wurde.

Um dies an einem Beispiel festzumachen möchte ich anmerken das es mir beim durchhören der CD nicht möglich war die ersten fünf Tracks von einander zu separieren, ganz im Gegenteil ich war beim Blick auf den CD-Player überaus negativ überrascht wenn nicht gar erschreckt als dieser auf seinem Display bereits das erreichen des sechsten Tracks verkündete. Ich dachte bei mir "Mein Gott, das ist doch Qntal oder habe ich da etwas verwechselt?".

Michael Popp, Phillipp Groth und Syrah legen mit Translucida ein Album mit unverzeilich seichtem Geplänkel vor. Unglaublich, das es sich hier um die selbe Band handelt, welche mit den Alben "Silver Swan", "Qntal I" und "Qntal 2" absolute Meisterwerk der alternativen bzw. Schwarzen Szene vorlegten (, die in keiner CD-Sammlung fehlen sollten).

Ich war so sehr von der Gruppe überzeugt, das ich dieses Album sogar ohne Vorhören kaufte, etwas das mir zuletzte vor zwei Jahren mir Kasches Werk "Samsastraum - A. Ura 2006" misslang. Glücklicherweise war es mir möglich diese CD zurückzugeben.

Ich hoffe nur das es sich bei diesem Album um ein typischer Ausrutscher nach dem Motto "Ich war Jung und brauchte das Geld." handelt und nicht symptomatisch für einen Stilbruch, (wie dies bei Samsas Traum der Fall war,) ist.

Zum Album zurück, erst mit Track 6 "Glacies" scheint Qntal langsam aufzuwachen, der Track kann als getrost als Glanzstück des Albums tituliert werden, auch wenn es nicht viel ist, was hier von der einstigen Größe durch die Samplerklänge schimmert. Sehr ärgerlich und unpassend allerdings die nervtötenden, da überaus präsenten "Beat-Drumms" die dem 3:42 langen Track zu einer Tortur für den Hörnerv machen. Ähnlich Track 7 "World of Light" scheinbar hat man gefallen den "klickenden" Drumms (Womm Womm Klick Klick) gefunden, schade. Track 8 Obscure ist im vergleich zu allen vorangegangen Tracks derartig popig geraten das man sich unvermeitlich fragt "Ist das ncoh das gleiche Album?", aber auch hier nervt das Electro-Keyboard (Boom, Boom, Klick) der artig unpassend das man auch diese 4:42 überspringen möchte. Auch Track 9 - Sumer wäre ohne das durchgehende "Bum Bum Tick" der Drummachine als hörbar zu bezeichnen, zeigt man doch endlich was gesanglich alles bei Qntal möglich ist. Probehalber drehe ich die Tiefen an meinem (geschändeten 3000 Euro ) Equalizer raus und tatsächlich wird der Track hörbar.

Track 10... durchgehendes gewummert übertönt eine wunderschöne Stimme... hinzukommt unglaublich uninspirites Glöckchen geklimper. der nette Ethno-Touch wird durch beides zerstört.

Track 11 - Ich kann es nicht fassen! Keine Drummachine, kein Klick Klick Woom woom, Buum Buum, schön ist "Passacagalia" aber viel zu langsam.

Fazit: Mit Qntal VI (6) Translucida haben Qntal ihren Bonus bei mir verspielt, galten Sie für mich doch als fest berechenbare Größe deren Alben durchweg empfehlenswert waren.

Besonders Ärgerlich: Die Elektrobeats, die einfach nicht mit dem Rest harmonieren wollen. Es scheint wirklich als ob Instrumentalteil und Gesang getrennt entwurfen und später dann zusammen gemischt wurden sind.

Wer Silver Swan noch nicht besitzt sollte dort unbedingt zugreifen!
Ein rundum gelungenes Album!
Was andere vielleicht als "seicht" bezeichnen, betrachte ich als ein rundum harmonisches Album, was sich schon beim ersten Hören im Ohr festsetzt. Diesmal wird nicht auf Experimentelles Wert gelegt, die Schönheit der Musik steht im Vordergrund. Warum muss es immer schräg klingen?! Auch Deine Lakaien haben mit "White Lies" ein vergleichsweise leicht verdauliches Album produziert.
Man muss doch nicht auf Krampf schräge Töne produzieren, wenn das Werk an sich einen gereiften Eindruck macht. Vor allem hebt sich dieses Album von vielen "Mittelalter-"Krachbands ab, die ihre eigenen musikalischen Unzulänglichkeiten hinter erhöhtem Geräuschpegel zu verstecken versuchen!

Also, wer auf die Harmonie in der Verbidnung von Elektronik und Mitleralter steht ist hier bestens aufgehoben.
das war bestimmt nur ein ausrutscher (hofft der fan)
QNTAL, das elektronische Mittelalterprojekt von Meister Michael Popp, bringt uns zum sechsten Mal seit 1992 anspruchsvollen Untergrundpop mit Syrahs sopranem Gesang. Über die Schaffenszeit klang man mal mehr düster, mal mehr technoid, mal verspielter und fantastischer, mal clubtauglicher... Und nun soll man, laut den Kritikern, wieder zu den eigenen Wurzeln zurück gefunden haben, das sagt man wohl immer dann, wenn einem nichts mehr einfällt oder man nichts Schlechtes sagen möchte.

2 Sterne kommen nur durch das musikalische Können und die Produktion zustande. Von der Musik selber kann das Album als langweilig bezeichnet werden, kann gut auch im Kaufhaus als Hintergrundmusik abgespielt werden. Die CD plätschert so uninspiriert dahin, dass man sich schon anstrengen muss, überhaupt einen Unterschied zwischen den einzelnen Songs festzustellen. Das ist besonders wegen dem hohen Potential dieser Band sehr Schade.

FAZIT: Diese CD sollten nur diejenigen kaufen, die keine Lücke zwischen V und VII im CD-Regal haben wollen.
weniger kommerziell, zurück zu den Wurzeln - danke!
Danke Qntal!
Danke für ein Album, dass nicht mehr so "weichgespült" & massen kompatibel daher kommt, wie der Vorgänger (Silver Swan).
Es sind gerade die Kontrapunkte, die mir gefehlt haben - sperrige, nicht ganz harmonische Beats, die dafür sorgen, dass die Melodien sich nicht Langeweile verlieren, sondern bei jedem Hören neu heraus fordern und interessant machen.
Alles überschwebend, düstere Harmonien, sphärische Klangwelten, syrischer Gesang.
Wer so große Lobeshymnen auf SilverSwan singt, verkennt die Anfänge von Qntal. Mit Horn waren sie auf den ersten beiden Alben noch sperriger, disharmonischer, experimenteller. Nach dem, für mich zuu harmonischen & abgeschliffenen Album SilverSwan, nun wieder ein "echtes" Qntal-Album, mit Ecken, Kanten aber immer noch zum mystischen Träumen.
Ruhiges, harmonisches Album
Siebzehn Jahre sind sie bereits schon im Musikgeschäft und mit Transludica" ist nun schon das sechste Album der Mittelalter-Elektro-Band QNTAL in die Läden gekommen. Der Erfolg der Band hat bewiesen, dass sich mittelalterliche mit elektronischen Klängen wunderbar miteinander vertragen.

Zwölf Titel umfasst der neue Silberling in der Normal-Ausführung". In Großbritannien ist zudem noch eine Limited Edition erschienen, die auf einer zweiten CD einen neuen Track sowie Alternativversionen zu drei Titeln (Ludus", La Froidor", Slahte Wille") enthält, die sich auch auf dem Album finden.

Viel Abwechslung wird hingegen nicht geboten, was nicht bedeuten soll, dass die einzelnen Lieder sich nicht voneinander unterscheiden. Im Gegenteil, monoton ist Transludica" nicht - zumindest nicht auf negative Art und Weise -, eher ein Album ohne Höhepunkte, in dem die einzelnen Lieder fließend ineinander übergehen: Verträumt, anmutig, melancholisch, untermalt von späherischen, sanft-elektronischen Klängen, die die perfekte, klangtiefe Atmosphäre für Sigrid Syrah" Hausens bezaubernden Mezzosopran schaffen.

Die Highlights der CD sind Sumer" und Ludus", die sich ein wenig vom Rest des Albums abheben und fast schon zum Tanzen einladen. Trotzdem bleibt QNTALs Transludica ein ruhiges, harmonisches Album - wie man es von der Band gewohnt ist. Gesungen wird wieder in den verschiedensten Sprachen: Mittelhochdeutsch, Latein, Englisch und Altfranzösisch. Auf die Dauer eignet sich die CD aber nur" als entspannende Hintergrundmusik.


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