Morgenstern

Morgenstern Die Magd des Herrn Lyrics

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Die Magd des Herrn Songtext

Sie dient jetzt schon seit Jahren am Hofe,
ob sie es will oder nicht,
sie tut ihre Arbeit sie trägt sie mit Mühsal,
weil man einst das Herz ihr zerbrach.

Sie hat und kennt keinen mehr,
auf den sie noch baut,
alles um sie rum ist wieder so leer,
sie erinnert sich gern an das gestern zurück,
weil das heute, das heute so grau und leer,

Sie lachte oft mit ihrem Liebsten,
das man die Sonne in ihren Augen sah,
bis zu jenem Tag, bis zu jenem Tag,
als die Finsternis in ihre Augen kam,

Es kamen sechs mächtige Reiter,
sagten Steuern her für den Herrn,
sie konnte nicht zahlen, gab's lieber den Armen,
und nicht diesem reichen Herrn.

Alsdann fingen die Reiter an wütend zu werden,
über sie ergoss sich der pechschwarze Hass,
sie brannten das Haus ab, töteten ihn,
nahmen sie mit für des Herren Gemach.
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