Meinungen zum Album And Justice for All
Metallica's Abschied vom Thrash-Metal!
Ich möchte hier nicht wie viele beurteilen welches denn nun das beste Album von Metallica ist! Insbesondere da man die älteren Werke nicht mit den neuen vergleichen kann, mir jedoch auch die neuen gut bis sehr gut gefallen. So bin ich erst mit "Load" 1996 zu Metallica gestoßen und habe erst nach und nach meine Sammlung komplettiert!
Auch möchte ich mich nicht festlegen welches der 4 Alben aus Metallica's Thrash-Zeit ich favorisiere, da sie mir zu nahe beieinanderliegen und jedes auf seine Art und Weise zu überzeugen weiss.
So sehe ich die Alben folgendermaßen:
Kill 'em All: schnell
Ride the Lightning: düster
Master Of Puppets: hart
...and Justice for All: eingängig (Wobei ich hinzufügen muss, dass sie alle 4 eingängig sind nur erscheint mir eben Justice als das Eingängigste)
So gehen mir Songs wie Blackened, ... And Justice For All (lang trotzdem nie langweilig), One (einer der größten Hits von Metallica - vor allem live meistens der Höhepunkt eines Metallica Konzerts) , The Shortest Straw, Harvester Of Sorrow (geile Doublebasseinlage zu Beginn) und To Live Is To Die oft tage- bis wochenlang nicht mehr aus dem Kopf nachdem ich sie gehört habe!
Das erste Album bei dem Jason Newsted den 1986 tödlich verunglückten Cliff Burton als Bassist ersetzt wenn man so will und zugleich das letzte Album mit dem man Metallica als Thrashmetalband bezeichnen kann auch wenn sich hier bereits ein bisschen der zukünftige musikalische Weg Metallica's abgezeichnet hat.
Ich trauere Metallica's Thrashzeiten eigentlich kaum nach da sie 4 Alben abgeliefert haben die alle (und das kann keiner abstreiten) zu den absoluten Meilensteinen des Thrashmetal gehören und das haben nur wenige Bands (Slayer, Sepultura, Pantera) ebenso geschafft!
Einfach nur geil!!!
Was soll man sagen wer Kill em all, Ride the lightning, Master of Puppets und Metallica (Black Album) geil fand der wird dieses Album sicherlich auch geil finden. Sehr gute Gitarren und echt geile Solos. Die Hilights sind wohl Blackened ...And Justice For All und natürlich das beste Lied wie ich finde des Albums ONE!!!
Auch Jason Newsted sehr gut auf diesem Album er hat zwar nicht ganz die Klasse eines Cliff Burton aber auch Jason kann sehr gut mit der Bassgitarre umgehen.
UNBEDINGT KAUFEN!!!
Moving back instead of forward seems to me absurd
Was für ein saucooles Cover! Justitias Waagschale, aus der Dollarnoten fallen. Wer das meiste Geld in die Schale legen kann gewinnt den Prozess. Justice is lost, justice is raped, justice is gone.
And Justice for all war eines der vielen Versprechen das den Bürgern der USA gemacht wurde. Und es ist der Titel von Metallicas viertem Album, erschienen 1988 und die erste Platte mit dem neuen Bassisten Jason Newsted. Seinem Vorgänger, Cliff Burton, wurde noch einmal gewürdigt, in dem sein Text für den Song To live is to die verwendet wurde.
Lars Ulrich war im Nachhinein nicht glücklich mit dem Schlagzeugsound des Albums. So blechern wie auf St. Anger klingt es aber glücklicherweise nicht. Im Vergleich zu den drei Vorgängern hört sich die Platte eintöniger, kälter, härter und weniger abwechslungsreich an.
Der überragenste Song ist One. Mit den Hubschraubergeräuschen und dem Maschinengewehrfeuer ist es in dieser Version offensichtlich noch ein Stück über einen Vietnam-Veteranen, der von einer Landmine so schwer verletzt wird, dass er nur noch ein lebendiger Torso ist. Im Video dazu, dem eindrucksvollsten bisher, wie ich finde, wurden Szenen aus Johnny zieht in den Krieg verwendet, einem Film über einen amerikanischen Soldaten des Ersten Weltkriegs, dem genau das passierte was sich Hetfield und Ulrich in diesem Übersong ausgedacht hatten. Auf dem schwarzen Album gibt es den Song Don't tread on me, für den Metallica kritisiert wurden, weil er als Plädoyer für den Krieg gegen Saddam Husseins Irak Anfang der Neunziger gedeutet wurde. One ist nicht nur ein eindeutiges Statement gegen Krieg, sondern auch einer der besten Metallica-Songs aller Zeiten!
Dyers Eve klingt, wenn man selbst kein Teenager mehr ist, etwas zu sehr nach Selbstmitleid. Ausser One hätte es allen Liedern gut getan, wenn sie etwas kürzer geworden wären. Dennoch ist ...And Justice for all einer der Klassiker der Rockmusik, nicht nur des Heavy Metal.
4,5 Sterne
Anspieltipps: One, Blackened, Harvester of sorrow
DAS Überalbum aller Zeiten
Ich habe einige der Rezensionen hier gelesen und muß mich den Rezensoren anschliessen:
Die Songs sind lang (für die meisten Kids heute wohl zu lang, wenn man nach 3 Minuten schon nicht mehr still sitzen kann), aber durch die Bank abwechslungsreich und mitreissend.
Blackened: Für mich der einzige nicht ganz so gute Song (bin aber auch kein so grosser Fan von "Master Of Puppets" und "Ride The Lightning").
...And Justice: Das sind 9:44 Minuten Power. Breaks und Verschachtelungen. Abwechslungsreicher geht es kaum
Eye Of The Beholder: Passt zu 100% auf dieses Album
One: Zu diesem Hammer-Track braucht man nichts weiter zu sagen
The Shortest Straw: 342 Sekunden volles Mett...
Harvester Of Sorrow: Der nächste All-Time-Favourite
To Live Is To Die: Eins der abwechslungsreichsten Quasi-Instrumentals aller Zeiten.
Dyers Eve: Ein würdiger Abschluss für diese Scheibe.
Dieses Album kann ich mir in jeder Stimmungslage am Stück reinziehen.
Rasante Passagen jagen ruhigere. Ich finde hier kein einziges schlechtes Stück. Melodien und Riffs vom Feinsten
schmaler Grat...
Ich erinnere mich genau, wie ich damals voller Erwartung mit der Scheibe (bzw. den beiden Scheiben, denn unsereins hat sie natürlich noch in Vinyl und auf Grund der Gesamtlänge war das Album ja als Doppel-Vinyl gepresst worden) nach hause kam und umgehend auflegte. Ich hab sie mir bestimmt fünfmal hintereinander angehört und mir immer wieder eingeredet, dass der Kick bestimmt noch kommt. Kam aber nicht. Nach einigen Tagen ununterbrochenen Hörens hab ich dann eingesehen, dass es das nunmal einfach nicht ist. Komplex, ja sicher. Anspruchsvoll, klar. Alles richtig. Aber wenn ich genial verschachtelte Kompositionen hören wollte, hab ich mir lieber meine Mekong Delta aufgelegt. Bei JFA fehlte irgendwie der Druck, die Unbekümmertheit, die Frische. Der Funke ist nie übergesprungen. Mag zum einen an der verwässerten Produktion liegen. Zum anderen wirkt das Album irgendwie seltsam "gewollt". Man spürt förmlich, wie hier (krampfhaft ?) versucht wurde, nochmal einen drauf zu legen. Und so reiht sich Riff an Riff, Break, Re-Break (fast wie im Tennis...), Riff, nochmal Break usw. An sich genial - aber eben irgendwie alles "too much". Der Schmale Grat zwischen Aggression und Komposition wurde hier zugunsten Letzterens verlassen. Das kann man so oder so bewerten. Mir hat es nicht so gefallen. Wems gefällt, dem seien die oben erwähnten Mekong Delta übrignes wärmsten empfohlen. Das ist dann richtig genial-komplex.
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